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Unikat wird versteigert Ferrari-Motorrad: 1995er 900 DOHC zu verkaufen

Ferrari-Liebhaber, die auch etwas für Motorräder übrig haben, können sich freuen: Der italienische Kult-Automobilhersteller Ferrari will nun sein bisher einziges Motorrad, die 1995er 900 DOHC im Aktionshaus Bonhams in London, zur Versteigerung freigeben.

Die Ferrari 900 DOHC wurde vom britische Ingenieur David Kay erbaut und 1990 mit der Unterschrift von Ferrari-Pionier Enzo Ferraris Sohn Piero, offiziell als „Ferrari-Motorrad" anerkannt. Seither trägt die 900 DOHC das berühmte Emblem des schwarzen, springenden Pferdes als Gedenken an Ferrari-Pionier Enzo Ferrari. 

Der Bau dieses Unikats, einer ehemaligen MV Agusta, kostete rund 3000 Arbeitsstunden. Die Technik, die hinter der Ferrari 900 DOHC steckt, soll einwandfrei sein mit erstaunlichen Details. Das Frontdesign des Ferrari-Bikes ist modern gehalten. Für die 900 DOHC verwendete Kay einen neu aufgebauten 900cc Motor mit einem Fünfganggetriebe, zwei quer obenliegenden Nockenwellen, vier Zylindern, acht Ventilen, sowie Magnesium- und Aluminiumgehäuse. Ganz zu Schweigen von dem edlen Lenkungsdämpfer. Desweiteren ist der Eigenbau ausgestattet mit Forcella Italia Upside-down-Gabeln, massiven Doppelkolben-Brembo-Bremsscheiben vorne und hinten, sowie speziell handgesponnene 17-Zoll-Räder von Astralite. 

Obwohl sie niemals bis zu ihrer vollen Kapazität getestet wurde, soll die Ferrari 900 vier Jahre nach dem Produktionstart satte 265 km/h an Höchstgeschwindigkeit geleistet haben, 105 PS bei 8800 Umdrehungen pro Minute und das bei einem Trockengewicht von 172 kg. 

Nach geräumiger Medienpräsenz soll es nun an der Zeit sein, dieses Meisterstück dem richtigen Hüter anzuvertrauen. Am 29. April soll die 1995er Ferrari 900 DOHC im Auktionshaus Bonhams unter den Hammer kommen. Der geschätzte Wert der Maschine liegt bei ca. 122400 Euro.

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