Finale

Das Duell der Besten - die jeweils schnellsten Bikes der drei Gruppen treffen beim hubraumübergreifenden Finale des Master Enduro 2003 auf die drei schnellsten Fahrer. Für die Gruppe eins rollt die Yamaha WR 250 F an die Startlinie, Gruppe zwei vertritt mit der WR 450 F eine weitere Yamaha, und für die Klasse der schweren Jungs dengelt die Zweitakt-Gas Gas EC 300 zur Lichtschranke. Wenn so unterschiedliche Bikes wie dieses Trio mit drei hoch motivierten Piloten gegeneinander antreten, liegt zwangsläufig knisternde Spannung in der Luft, zumal sich die Fahrer natürlich nichts schenken wollen. Hier wie da gilt es Ruhm und Ehre zu verteidigen, schließlich hört bekanntlich der Spaß auf, sobald irgendwo eine Stoppuhr auftaucht. Für die schwedische Redaktion Bike qualifiziert sich Offroad-Haudegen Vesa Kytonen. Der junge, wilde Gabor Grillmayer fährt für die ungarische Zeitschrift Motor Revü das finale Race. Und schließlich ergatterte Mattias Nilsson für die spanischen Gastgeber einen der begehrten Startplätze. Der Austragungsmodus des Abschlussrennens: Jeder Pilot absolviert mit jedem Bike zwei Runden auf dem selektiven Cross-Country-Test, die jeweils beste Rundenzeit wird gewertet. Und die Sieger? Nun, bei den Fahrern hat Vesa als Ex-Enduro-Weltmeister seine Kontrahenten mit einem Lächeln sicher im Griff. Das bezweifelte auch vorher niemand ernsthaft. Dass aber mit der Gas Gas EC 300 der einzige Zweitakter das Finale für sich entscheidet, überrascht selbst Insider. Zwar ist der Abstand zur zweitplatzierten WR 450 F mit nur fünf Hundertstelsekunden denkbar knapp. Aber: Es kann nur einen Sieger geben!

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