Fitness-Check: Fahrer Fingerfertig und mit viel Gefühl

Motorrad und Ausrüstung glänzen. Doch wie sieht es beim Piloten aus? Sind Sie startklar für die erste Tour?

Foto: Künstle
Gut, wer sich in der Saisonpause fit gehalten hat. Denn auf dem Motorrad ist Kondition gefragt, geistig wie körperlich. Ski- oder Radfahrer sind ebenso wie Inlinefahrer oder Querfeldeinläufer fein raus, sie haben Muskulatur und Bewegungsabläufe über den Winter nicht einrosten lassen. Besonderes Plus: Bei diesen Sportarten ist ein ausgeprägter Gleichgewichtssinn gefragt – eine der Grundvoraussetzungen fürs Motorradfahren. Generell sollte man behutsam in die neue Saison starten. Motorrad fahren ist eine komplexe Angelegenheit, bei der es zunächst gilt, überlebenswichtige Bedienelemente wie Bremse und Lenker sicher im Griff zu haben. Insbesondere gefragt: ein gutes Gefühl für den linken (BMW-Fahrer: rechten) Daumen, der den Blinker ausschaltet. Gerade bei den ersten Ausfahrten wird das Ausschalten nach Abbiegevorgängen oft vergessen – was im Verkehr zu Missverständnissen mit fatalen Folgen führen kann. Für die erste Fahrt sollte man sich nicht zu viel vornehmen. Wer seine Armmuskulatur nicht regelmäßig trainiert hat, wird schnell seine Kupplungshand spüren. Tipp: öfter mal rechts ranfahren, durchatmen, einen Schluck Wasser trinken und mit gestärkter Aufmerksamkeit aufsteigen. Gerade im Frühjahr können niedrige Temperaturen und kalter Fahrtwind der Kondition stark zusetzen. Deshalb sollte auch die Bekleidung stimmen. Besonders empfehlenswert ist winddichte Funktionswäsche, die vor dem Auskühlen schützt.

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