Foto-Show der RD 250 und RD 350 Erfolgsduo

Foto: Sdun
In der Bestenliste der meistverkauften Yamaha-Motorräder rangieren die luftgekühlten Zweizylinder RD 250/350 ganz weit vorn. Redakteur Norbert Kappes nennt seine ganz persönlichen Gründe.

Spricht man gestandene Motorradfahrer auf ihr erstes Motorrad an, fällt oft der Name Yamaha RD 250. Bei mir war es leider das Vorgängermodell DS 7. Leider? Ich bin einfach ein Jahr zu früh 18 geworden. Gerade den Klasse-1-Lappen in der Tasche, die Honda SS 50 de Luxe verkauft, die Oma angepumpt und in sechs Wochen Sommerferien den Rest hinzuverdient, nahm ich mir den 24 PS starken, schlitzgesteuerten, aggressiven Zweizylinder-Zweitakter gleich zur Brust und fuhr mich um Kopf und Kragen. Das Glück war auf meiner Seite, die Stürze verliefen glimpflich, und ich erkannte schnell, dass die Teilnahme an Straßen-Zuverlässigkeitsfahrten meine motorsportlichen Ambitionen gesundheitsfördernd kanalisieren würde. Ja, bei „Straßenzuvis“ spielte sich in den 70er-Jahren die meinungsbildende Motorradszene ab. Am Nürburgring, in Schotten und Hockenheim trafen sie sich, Aktive wie Zuschauer, da wurde gefachsimpelt, Benzin geredet. Man sah hautnah, welche Serien-Motorräder wirklich was taugten, welche nur schnell waren, welche ein stabiles Fahrwerk besaßen und welche einfach nur mit schlechten Bremsen kämpften.

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