Foto-Show: Ducati 999 Der Funke springt über

Foto: Künstle
Auf den ersten Blick ist die neue Ducati 999 der bekannten – und von vielen Ducati-Fans ungeliebten – Linie treu geblieben. Ein Vergleich mit dem Vorgängermodell macht jedoch einen großen Evolutionssprung deutlich.

Die Ducati 999, Jahrgang 2005, steht in der MOTORRAD-Tiefgarage. Im Vorbeigehen werfen die Redakteure einen Blick auf sie. Klar, eine 999, eine Monoposto mit leichtem Alu-Heckrahmen, nichts Besonderes, kennt man. Und gehen weiter. Keine wild diskutierenden Menschentrauben mehr, wie sie die erste 999 vor zwei Jahren umlagert hatten. Dabei tut man der Nachfolgerin mit dieser Nichtbeachtung wirklich Unrecht. Auch wenn die Linienführung von Designer Pierre Terblanche weitgehend unangetastet blieb, hat die Neue wegen vieler Detailveränderungen und der gründlichen Überarbeitung unter dem Plastikkleid mehr als einen flüchtigen Blick verdient.

Auffällig werden diese Änderungen, wenn Alt und Neu nebeneinander stehen. Auf Anhieb wirkt das 2005er-Modell viel moderner und homogener. Die Verkleidung ist durch den Wegfall einiger Sicken insgesamt glatter geworden, die Scheibe höher gewölbt, außerdem erstreckt sich das Schutzblech weiter Richtung Achse. Und durch die schwarze Farbe auf Felgen, Rahmenheck und dem Endschalldämpfer versprüht die 999 in Verbindung mit den Schnellverschlüssen an der Verkleidung sowie aufgrund der üppiger dimensionierten Schwinge nun mehr Racing-Spirit.

Beim Vergleich der Modelle springt der Funke über, die Neugier wächst, wie viel mehr Racing und Performance in der neuen 999 stecken – ob der Facelift gelungen ist, zeigt der Top-Test in MOTORRAD 24/2004.

Hier gibt es die passende Bildershow von der Präsentation und dem Top-Test der 2005er-999.

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