Foto-Show: Moto Guzzi Griso 1100 Raus jetzt!

Foto: Künstle
Wäre das Leben eine Filmkulisse, könnte man dem Alltag einfach durch eine Nebentür entfliehen und in eine Welt eintauchen, in der es keine miesen Chefs, keine Wecker oder keine Staus gibt. Es klingt vielleicht vermessen, aber den Schlüssel zu dieser Nebentür liefert Moto Guzzi in Gestalt der 11990 Euro teuren Griso.

Als eine Studie des Modells auf der Intermot 2002 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde, war die Resonanz riesig. Denn das Design überraschte nicht nur die Traditionalisten. Der mächtige, Guzzi-typische 90-Grad-V2 jagt seine polterigen, akustischen Lebensäußerungen durch Krümmer mit dem Durchmesser einer zünftigen Hausmacher-Salami und wird von einem Chassis eingefasst, das sich irgendwo zwischen den üblichen Motorradgattungen einsortiert. Die Griso ist eine Mischung aus Cruiser, Musclebike, Roadster und Tourer. Kaum jemand hätte darauf gewettet, dass die Mannschaft aus Mandello am Comer See das Projekt je eins zu eins umsetzen würde.

Foto-Show: Moto Guzzi Griso 1100

Doch nun steht sie da. Eins zu eins. Und zur Probefahrt bereit. Vollgetankt, voll funktionsfähig, taufrische Reifen. Apropos Reifen: Auf den Dreispeichen-Aluminiumfelgen sind Metzeler Rennsport aufgezogen. Man ist den Wünschen der Designer tatsächlich nachgekommen und hat Gummis mit extrem wenig Negativprofil montiert, um die harmonische Gesamterscheinung nicht zu gefährden. Ob’s eine so gute Idee ist? Denn bis diese Schlappen richtig Grip aufbauen, müssen erst einige Kilometer abgespult sein.

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