Foto-Show vom Masterbike 2008 Die Supersportwelt steht Kopf

Foto: Jahn
Sind zwei mächtige Einheiten besser als vier kleine? Stellt die V2-Renaissance die Supersportwelt tatsächlich auf den Kopf? Oder gibt es sogar für ganz schnelle Jungs Wichtigeres als Rundenzeiten? Viele Fragen – eine Antwort: Master Bike.

Das Armdrücken der Extraklasse fand dieses Jahr auf der Rennstrecke im spanischen Albacete statt. Die beiden Fahrer Jürgen Fuchs und Oriol Fernandez drücken dem Masterbike seit Jahren ihren fahrerischen Stempel auf. Während der "rüstige Mitvierziger" Jürgen als früherer 250er-GP-Fahrer mit unglaublichem Kurvenspeed von jeher die präzise, fahrstabile V2-Riege favorisiert, ist der 31-jährige Oriol ein typisches Kind der Generation Power plus mit einem lupenreinen Vierzylinder-Fahrstil. Seit Jahren standen die immer stärker und immer leichter gewordenen Inline-Four-Geschosse auf dem Favoritenschild, während die Zweizylinder-Entwicklung eher zu stagnieren schien. Doch beim diesjährigen großen Schlagabtausch der Sportmotorräder schlägt das V2-Imperium mit aller Macht zurück und schickt die neue KTM 1190 RC8, BMW HP-2 Sport und die Aprilia RSV 1000 R Factory ins Rennen. Der schnellen V2-Runde wäre eigentlich auch die Ducati 1098 R verpflichtet gewesen, wäre da nicht ein Problem mit den Reifen gewesen.
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Nie zuvor erreichte ein V2 solch unglaubliche Leistungswerte. Mit 170 PS, mit 191 Kilogramm Gewicht und Fahrwerkskomponenten vom Feinsten ist die Ducati 1098 R wie geschaffen, um der ganzen Vierzylinder-Armada den Fehdehandschuh mit Schmackes auf die Start-Ziel-Gerade zu schmettern. Stattdessen zieht Ducati die Boxentore zu. Aus, finito. Dunlop GP-Racer statt der versprochenen Pirelli Supercorsa – das ist mit Ducati nicht zu machen. Die Begründung: Wegen der größeren Bauhöhe des Dunlop und des daraus resultierenden Feindkontakts mit dem Kühler müsse man ein untaugliches Setup fahren. Ducati fährt nach Hause. Basta! Alle anderen fahren Dunlop. Bei den Vierzylindern steht die Mission "Klassensieg" an erster Stelle der Tagesordnung. Suzuki schickt ihre Rennpferde GSX-R 750 und 1000 in den Ring. Ebenfalls mit dabei: Honda Fireblade, Kawasaki ZX-10R, MV Agusta F4 1000 R 312 und Yamaha YZF-R1. Im Kampf gegen die Zeit versammelt sich auch die Klasse der Supersportler, die sich dieses Jahr aus den Kandidaten Kawasaki ZX-6R, Yamaha YZF-R6, Honda CBR 600 RR, Suzuki GSX-R 600 und dem einzigen Dreizylinder der Runde Triumph Daytona 675 zusammensetzt.

Die jeweiligen Klassen-Sieger müssen sich zusätzlich im Finale beweisen. Alle Ergebnisse und die Antwort auf die Frage, ob die Zweizylinder die dominierenden Vierzylinder vom Thron stürzen können, liefert Ihnen die folgende Foto-Show. Viel Spaß mit den schönsten Bildern und spannensten Momenten vom Master Bike 2008 in Spanien. Den kompletten Artikel dazu können Sie in der MOTORRAD-Ausgabe 11/2008 nachlesen.

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