Frage 8

BMW: Mit dem, was wir bereits anbieten – Paralever, Tele- und Duolever, ESA –, sind wir für die Zukunft bestens gerüstet. Ich denke, man kann ohne Übertreibung sagen, dass seit mehr als 15 Jahren die meisten Innovationen und die wirklich bahnbrechenden Neuerungen auf dem Fahrwerkssektor von BMW stammen. In den genannten Systemen, dem ESA und auch dem Luft-Feder-Dämpfersystem der HP2, steckt noch einiges an Potenzial für die Zukunft. Lassen Sie sich überraschen.
Ducati: Das Motorrad, welches wir in Zukunft bauen werden, wird
in dieser Hinsicht sehr einfach sein. Wir meinen, dass es derzeit auf der Rennstrecke nichts Schnelleres gibt als ein gut gemachtes Motorrad
mit konventioneller Fahrwerkstechnik. Wir wollen unseren Kunden echte
Werte bieten, keine falschen Innovationen, daher entwickeln wir sehr
gute und leichte konventionelle Motorräder.
Honda: Die Rahmen- und Fahrwerksauslegung ist auch ein sehr wichtiger Faktor für die aktive Sicherheit, und hier wurden bereits enorme Verbes-
serungen im Hinblick auf Handlings- und Stabilitätseigenschaften erzielt. Weitere Optimierungen werden sich aus dem Rennsport ergeben, denn
was sich dort bewährt, ist im Alltagsbetrieb ebenfalls optimal.
Yamaha: Yamaha hat mit der Vorstellung des G.E.N.I.C.H.-Konzepts,
zu dem beispielsweise neue elektronische Systeme wie die elektrische Schaltung bei der FJR 1300 oder die elektronische Steuerung der Drosselklappen an der YZF-R6 gehören, die Philosophie für die Zukunft vorge-
stellt. In diese Linie passen würde auch ein aktives Fahrwerk, also ein auf
unterschiedliche Belastungen elektronisch reagierendes System. Diese
Technologie wird seit geraumer Zeit in Zusammenarbeit mit Öhlins erprobt.
Eine Verwendung in Serienfahrzeugen ist momentan jedoch nicht geplant.

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