Frage 9

BMW: Eine elektrische Schaltungs- und Kupplungsbetätigung ist ein sinnvoller Weg für eine Automatisierung des Schaltvorgangs. Im Idealfall – das sehen wir bei den Anwendungen in unseren M-Fahrzeugen – lassen sich die Schaltzeiten verkürzen, was der Sportlichkeit entgegenkommt.
Wir können uns ein solches oder ähnliches System auch für Motorräder vorstellen, mehr möchte ich dazu im Augenblick
nicht sagen.
Ducati: Wegen des unvermeidlichen Mehrgewichts wäre dies keine gute Wahl für ein sportliches Motorrad. Wir haben
für die Superbike-WM bereits im Jahr 2001 ein elektrohydraulisch betätigtes Schaltsystem entwickelt und intensiv getestet. Diese Entwicklung wurde eingestellt.
Wir hatten dieselben Schaltzeiten, aber
mit mehr Gewicht, höheren Kosten und
gesteigerter Störanfälligkeit.
Honda: Auf der Tokyo Motor Show und auf der Mailänder Messe haben wir die Fahrzeugstudie DN-01 vorgestellt. Sie verfügt über ein vollautomatisches Getriebe. Die Publikumsreaktionen waren so positiv, dass eine Umsetzung des Konzepts nicht auszuschließen ist.
Kawasaki: Das untersuchen wir bereits und entscheiden dann, ob eine solche Schaltung für Kawasaki von Nutzen sein kann.
Yamaha: Wir werden dieses System
in anderen Modellen anbieten, sobald
bewiesen ist, dass unsere Kunden damit
zufrieden sind. Es verhilft zu einem ganz neuen Fahrgefühl dank der sportlich ausgelegten Schaltung und der Erleichterung speziell auf langen Touren. Insofern
war die FJR genau das richtige Modell, das YCC-S einzuführen, doch momentan
können wir noch nicht sagen, welche
weiteren Motorräder damit folgen werden. Andere Antriebssysteme untersuchen
wir, doch im Moment sehen wir nichts,
was besser wäre als das YCC-S.

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