Führerschein (Archivversion) Ich bike, also bin ich

Ob mit achtzehn oder achtundzwanzig, der Weg zum Motorrad-Führerschein ist heutzutage kein leichter.

Wenn man altgedienten Zweirad-Recken glauben darf, war der Motorrad-Führerschein bis in die 1980er Jahre eine Art Beifang zur Autolizenz. Man ist ein paar Stunden hinter dem Fahrschul-Golf hergeschlichen und bei der Prüfung einmal rechts und einmal links herum gefahren, hat kurz gebremst, und fertig war die Laube. Danach ging es dann gern direkt auf die Tausender und leider viel zu oft in den Straßengraben. Heute ist nicht nur die Ausbildung vielintensiver und leider viel teurer geworden, sondern auch das Regelwerk hat sich vervielfacht. Wer mit 18 den Führerschein macht, darf zwei Jahre lang nur Motorräder mit maximal 34 PS und einem Leistungsgewicht von mindestens 6,25 kg/kW fahren. Nach Ablauf dieser Frist entfällt die Leistungsklausel automatisch. Für Führerscheinbewerber ab dem 25 Lebensjahr gilt diese Einschränkung nicht, sie dürfen sofort beliebig starke Motorräder fahren.

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