Gabel an Ducati Monster S4Rs (Archivversion) Weich-<br /><br /> gekocht

Das Thema Reifen bei der Ducati Monster S4Rs haben wir ja bereits in der letzten
Ausgabe geklärt. Nämlich dass die Monster gern Michelins hätte, aber serienmäßig mit Bridgestones ausgestattet ist. Denn während sie auf Pilot Power harmonisch und zielgenau um die Kurven rollt, wirkt sie auf BT 014 eher eigenwillig und mitunter ziemlich störrisch. Ein Problem, das sich beim ersten Reifentausch leicht aus der Welt schaffen lässt.
Etwas schwieriger wird das bei einem anderen Schwachpunkt, nämlich der zu weichen Grundabstimmung der Öhlins-Gabel. Auch das wurde
im Naked-Bike-Vergleich in MOTORRAD 9/2006 moniert und trug mit zu dem wenig erbaulichen achten und somit letzten Platz in der Endabrechnung bei. Während Ducati Deutschland gegenüber MOTORRAD auf die Kritik im Vergleichstest mit
Unverständnis reagierte, gibt man das Problem Kunden gegenüber offen zu.
Ein MOTORRAD-Leser aus dem Schwäbischen, frischer Besitzer einer S4Rs, der sich bei seinem Händler über die »bis aufs Schutzblech durchschlagende Gabel« beklagte, erhielt zum Beispiel umgehend auf Kulanz härtere Federn. Am Telefon erklärte Ducati Deutschland dem Monster-Fahrer, dass die Upside-down-Gabel serienmäßig für Fahrer mit einem Gewicht unter 70 Kilogramm abgestimmt sei und er für seine 86 Kilogramm eine straffere Federung benötige. Na also, das sieht
MOTORRAD genauso. Und wer 70 Kilo auf die Waage bringt und einen etwas knackigeren Fahrstil pflegt, wird sich ebenfalls über mehr Reserven freuen – meint MOTORRAD. gt

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote

Alle Artikel