Gang und Drehzahl (Archivversion)

Von Honda bis Yamaha: Es stehen jeweils sechs Gänge zur Verfügung. Und sie werden ganz unterschiedlich genutzt. Beispiel YZF-R6 und ZX-12R: Während der Yamaha-Pilot jeden Gang braucht und die Gänge weit ausdreht, kommt der erste bei Honda, Kawa und Suzuki nicht zum Einsatz. Unterschiede auch beim Schaltzeitpunkt: Der Kawa-Pilot legt den nächsten Gang ein, bevor es richtig losgeht. Denn schon der Dampf zwischen 2000/min und 6000/min reicht völlig aus. Die Folge: Der Kawa-Pilot schaltet nur 49-mal, der Yamaha-Treiber 58-mal. In dieser Hinsicht schiedlich-friedlich in der Mitte treffen sich mit 52 Schaltvorgängen die Honda und Suzuki. Auch dort werden die Gänge zwei bis sechs benutzt. Der Unterschied: trotz vergleichbarer Spitzenleistung ist die hubraumschwächere Suzuki generell mit höheren Drehzahlen unterwegs.Das gilt für die Rennstrecke sowieso. Dabei sinkt die Zahl der benutzten Gänge. Den Sechsten braucht hier nicht einmal die R6, den Ersten schon, während die CBR und GSX-R mit den Gängen zwei bis fünf auskommen. Der starken und am längsten übersetzten ZX-12R reicht selbst auf der Zielgeraden der Vierte.

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