Gebrauchtberatung Honda hornet 600 (Archivversion) Honda hornet 600

Seit genau zehn Jahren schwärmen Hondas Hornissen in Scharen über die Straßen. Entsprechend groß ist das Angebot an Gebrauchten. Ab 2500 Euro sind Sie dabei.

Als sich 1995 die Suzuki Bandit 600 daranmachte, die Mittelklasse aufzumischen, wurde die Konkurrenz eiskalt erwischt. Honda konnte erst 1998 mit der kühl gezeichneten Hornet dagegen-halten. Für Vortrieb sorgte der leicht gedrosselte Vierzylinder aus der CBR 600 (PC 31) von 1996. Für Bodenhaftung und auch erhebliches Aufstellmoment zeichnete in den ersten beiden Jahren das überbreite, aus der damals aktuellen Fireblade übernommene 16-Zoll-Vorderrad verantwortlich. Ab Modelljahr 2000 wurde es durch einen herkömmlichen 17-Zöller ersetzt, was deutlich harmonischere Fahreigenschaften zur Folge hatte. Die regelmäßigen Auffrischungen betrafen im Wesentlichen das Design, kleinere technische Details sowie die Anpassung an die jeweils geltenden Emissionsgrenzwerte. Von 2000 bis 2004 gab es die Hornet parallel mit einer gut schützenden, optisch jedoch biederen Halbverkleidung – was den Erfolg deutlich einbremste. Der große Cut kam zur Saison 2007. Die komplett neu entwickelte Hornisse hatte außer dem Namen nichts mit ihren Vorgängerinnen gemein. Die wichtigsten Änderungen: In dieser Hornet sorgt der gedrosselte Motor des aktuellen CBR 600 RR-Modells für Fahrspaß und nicht ein abgehangenes Vorgänger-Aggregat. Der Rahmen besteht aus Aluminium-Guss statt aus profanem Vierkant-Stahrohr, und der Auspuff endet vor der Hinterachse und nicht unterhalb des Rücklichts. Erstmals ist auf Wunsch gegen 700 Euro Aufpreis ein ABS zu haben. 2007er-Hornets laufen noch nicht unter der Rubrik Gebrauchte, sondern als Vorführer.

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