Gebrauchtkauf: KTM LC4 620 (Archivversion)

Meine LC4 habe ich 1994 neu gekauft. Bei Kilometerstand 18 000 hatte sie einen Nockenwellenschaden, der in dieser Baureihe häufiger vorkam. Nach Reisen durch Europa wechselte ich bei 63 000 Kilometern das fünfte Gangradpaar. Bei 80 000 Kilometern musste ich die Simmerringe der Gabel und das Lager der Federbeinumlenkung wechseln. Der Regler sollte gegen einen der späteren Modelle getauscht werden - der ist langlebiger und erheblich billiger. Gleiches gilt für den vorderen Reflektor. Nach 96 000 Kilometern mit erstem Kolben, Zylinder und Kurbelwelle bin ich mit meinem Single sehr zufrieden.Josef Siebenhandl, OsterhofenBis heute habe ich auf meiner KTM LC4, Baujahr 1999, ohne größere Probleme 4500 Kilometer hinter mich gebraucht. Die Maschine wurde bei 2000 Kilometern von der Firma Mizu auf Exel-Felgen umgespeicht. Als Auspuffanlage wurde ein Holeshot-Krümmer und ein Supertrapp-Schalldämpfer montiert. Bettina Aust, Radolfzell-BöhringenSeit 1997 habe ich 17 000 Kilometer abgespult. Beim Kauf haben mich der kräftige Motor und das stabile Fahrwerk mit der Upside-down-Gabel überzeugt. Der Ölverbrauch ist mit einem halben Liter auf 1000 Kilometer gerade noch akzeptabel. Eine gebrochene Bremsscheibe, gerissene Bowdenzüge sowie undichte Gabel-Dichtringe sorgten für außerplanmäßige Boxenstopps. Durch den simplen Aufbau der KTM lassen sich aber Werkstattaufenthalte reduzieren, wenn man selbst schraubt. Ein guter Tipp beim Reifenkauf ist die Metzeler Enduro 4-Paarung, sie bietet den besten Kompromiss für Straßen- und Geländebetrieb. Aufgrund der enormen Sitzhöhe ist die Maschine leider nicht für meine Freundin geeignet.Jan Skupin, Kamenz

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