Gebrauchtkauf: Preiswerte Tourenmotorräder (Archivversion)

Honda Dominator – eine für alles
Wer sämtliche Wege befahren will, ist mit der Honda Dominator seit Jahren prächtig bedient. Wie viele Enduros trägt sie eine schmale und schlecht gepolsterte Sitzbank – der Autosattler vor Ort kann helfen. Bei rasanter Bergabfahrt mit zwei Personen neigt ihre Vorderbremse zu Fading, Linderung schafft schon die Demontage der Scheiben-Abdeckung. Pistenstürmer
könnte der Luftfilter ärgern: Weil die Abdeckung zum Hinterrad etwas knapp ausfällt, schnorchelt der Motor viel Staub, der Filter setzt sich zu. Ansonsten überzeugt der luftgekühlte und äußerst robuste Vierventil-Single mit guten Manieren, zieht dank »kurzer« Endübersetzung forsch durch und dreht munter hoch. In Verbindung mit einem prima Getriebe sowie dem vergleichsweise straffen Fahrwerk ermöglicht er ausgelassene Freuden auf Landstraßen, bei hohen Autobahntempi genehmigt er sich gern einen
Extraschluck. Ab 1996 kam die Dominator aus dem italienischen Honda-Werk, anfangs gab’s Probleme mit Rost im Tank (seit 1992 fasst er 16 statt
13 Liter), danach hielt die Verarbeitung das gewohnt hohe Honda-Niveau.
Tipp: Gut 2000 Euro für neueres 20000-Kilometer-Exemplar hinlegen

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