Gebrauchtverkauf: Beratung (Archivversion) Schätzstelle

Manches gute Stück fällt aus der Schwacke-Liste – zu alt. Andere Motorräder liegen über dem Preisniveau,
weil sie rar, gut erhalten oder sinnvoll umgebaut sind. Da hilft das Gutachten einer anerkannten Stelle.

Wie läuft eine Wertschätzung?
Einen anerkannten Betrieb suchen, zum Beispiel einen Partner der Gesellschaft für technische Überwachung (GTÜ). Und erkundigen, ob es am gewünschten Ort auch einen Motorrad-Experten gibt. Über www.gtue.de findet man den nächsten Standort.

Kosten?
Es gibt zwei Formen von Gutachten. Für den Verkauf geeignet ist die DAT-Schätzungsurkunde. In ihr wird dokumentiert, welchen Wert das vorgeführte Fahrzeug hat. Bis 249 cm3 kostet das Gutachten 50 Euro plus Mehrwertsteuer; ab 250 cm3 60 Euro plus Mehrwertsteuer Umbauten mit vielen Modifikationen fallen aus dem Kostenrahmen. Da werden die tatsächlich benötigten Arbeitsstunden veranschlagt.

Welchen Wert hat der Wert?
Der ausgewiesene Wert entspricht dem Händlerverkaufspreis. Der Preis auf dem
Privatmarkt liegt deutlich darunter. Der Betrag, den ein Händler beim Ankauf zahlt, ist noch mal erschreckend geringer.

Was wird erfasst?
Alles, was dem Gutachter so auffällt. Neben den Daten des Motorrads dokumentiert
er auch Mängel und die in die Schätzung einfließende Ausstattung.

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