Gesammelte Werke

Völlig klar: Alle 400 Prototypen, die Marabese bislang auf die Räder stellte, lassen sich hier nicht aufzählen – aber immerhin die wichtigsten. Zu den ersten Werken des Designers zählte in den 80er Jahren die RC für Gilera, die sich als Seriensiegerin der afrikanischen Raids einen Namen machte. Auch der Prototyp des Automatik-Motorrads Gilera Ferro 850 aus dem Jahr 2003 stammt von Marabese; an ihm orientiert sich die Aprilia Mana, die demnächst auf den Markt kommt. Für Moto Guzzi entwarf das Studio in den letzten Jahren fast alle Serien-Motorräder, von der V11 über die Breva und die Griso bis hin zur Norge und zur Stelvio, deren Markteinführung noch ansteht. Triumph gab die Tiger in Auftrag, Aprilia die Pegaso Cube und Moto Morini die Corsaro und die 9½. Dazu kommen die Roller, der Gilera Runner, der Aprilia Atlantic, für Piaggio der Hexagon, Zip und Skipper sowie die Vespa Gran Turismo. Daneben entwarf Marabese erste Studien für dreirädrige Roller. Daraus entstanden Prototypen für Aprilia und Italjet und Jahre später schließlich der MP3 von Piaggio. Rund 20 Prozent der Produkte stammen aus anderen Bereichen: Toaster, Ski, Boiler, Bügeleisen. Zu einem wichtigen Zweig entwickelte sich in den letzten Jahren das Design von Booten und Yachten. Marabeses Söhne Riccardo und Roberto kümmern sich vorwiegend um diesen Bereich sowie um das Industrie-Design – und als kompetente und schnelle Tester um die Erprobung von Motorrädern.

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