Grand Prix Journal

Alle SiegeSpanien feiertDaniel Pedrosa spielte sein Talent bei den 125ern aus, Toni Elias zog nach seinem 250er-Sieg in Jerez zum zweiten Mal hintereinander alle Register, und dann bescherten die Wetterkapriolen in Le Mans den spanischen Fans im MotoGP-Lauf die dritte Fiesta: Valentino Rossi hatte zwar bis zum Abbruch des Rennens wegen eines Regenschauers um über drei Sekunden geführt, doch im zweiten Teil des Rennens schlug der anerkannt mutige Regenfahrer Sete Gibernau dem Weltmeister im Endspurt der letzten Runde auf noch feuchter Piste ein gekonntes Schnippchen und gewann. »Gut für die Show, gut für die Fans«, zeigte sich Rossi als fairer Verlierer.e Gemmel NeunterJenkner entthrontIn Jerez als WM-Leader gefeiert, musste Steve Jenkner den Thron in Le Mans wieder abgeben und rutschte mit Platz acht an die dritte WM-Position zurück. »Es gibt zwei langsame Passagen, in denen ich Meter verliere«, analysierte er nach dem Rennen. »Außerdem fehlten meinem Motor 300 Umdrehungen. Wenn wir in Mugello gegen die schnellsten Honda bestehen wollen, liegt viel Arbeit vor uns«, gab er seinem Exalt-Cycle-Team Hausaufgaben mit. Für GP-Rookie Christian Gemmel war der neunte Platz im 250er-Rennen dagegen »unglaublich – ich habe meinen Augen nicht getraut, als ich die Boxentafel sah!« Pech hatten die beiden anderen deutschen 250er-Helden: Katja Poensgen verpasste wegen des verregneten Samstagstrainings die Qualifikation, Dirk Heidolf stürzte am Sonntagmorgen wegen eines Kolbenklemmers und knackste sich einen Mittelhandknochen an.

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