Harley-Davidson reagiert auf Krise Harley streicht 1100 Stellen

Der weltbekannte Motorradhersteller hat heute seine wirtschaftlichen Ergebnisse für das letzte Quartal 2008 veröffentlich und bekannt gemacht, wie man auf die Wirtschaftskrise reagieren will.

Die Krise kommt aus den USA, Harley kommt aus den USA und Harley ist unglaublich stark in den USA. Da ist es kein Wunder, dass der US-amerikanische Motorradhersteller besonders stark von der Absatzkrise erwischt wird. Nach eigenen Angaben ist der Gewinn der Company im letzten Jahr um ein Drittel zurückgegangen und Umsatz und Gewinn im letzten Quartal förmlich eingebrochen.
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Mit einem Bündel von Maßnahmen, vor allem Umstrukturierungen in den Produktionsstandorten, will man bei Harley der Krise begegnen. Die schmerzhafteste: In den nächsten zwei Jahren sollen 1100 Stellen in den USA wegfallen - der Löwenanteil davon bereits in diesem Jahr.

Harley-Chef Jim Ziemer verteidigt die Stellenstreichungen und die geplante Reduzierung der Produktion in diesem Jahr: "Wir haben zwar eine unglaublich starke Marke, aber wir sind natürlich auch nicht immun gegen die Folgen der aktuellen wirtschafltichen Entwicklung."

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