Harley-Davidson Screamin´ Eagle V-Rod Destroyer (FB) (Archivversion) Schreiender Adler total legal

Screamin’ Eagle steht bei Harley-Davidson für alles, was schnell macht. Und
manches davon findet über die CVO-Modelle den Weg in die Serie. CVO – wie
Custom Vehicle Operation – ist die Abteilung der »all American company«, die keine
Motorräder, sondern motorisierte Geldanlagen baut. Für 32995 Euronen, warm, die
komplett eingerichtete Srceamin’ Eagle Ultra Classic Electra Glide. Mit aufgepumptem
Twin-Cam-Fundament: 82 PS hoch, 1690 Kubikzentimeter tief. Eine Zweizimmerwohnung mit Aussicht auf extravagantes Chrom-Zubehör. Wer jetzt allerdings auf Immobilie tippt,
liegt verkehrt. So ’ne FLHTCUSE kann man überallhin mitnehmen, sie lässt sich sehr
viel leichter kutschieren, als 385 Kilogramm androhen.
Stilsicheren Kunstverstand beweist CVO mit der 29525 Euro schweren Screamin’ Eagle
Fat Boy. Thema der gleichfalls mit Big-Bore-Zylindern ausgestatteten Skulptur: das Loch!
Löcher überall. An den Felgen, an den Lenkergriffen, an den Trittbrettern, allen Blenden,
Hebeln – an den Bremsscheiben sowieso. Im amerikanischen Original überzeugt das
Meisterwerk darüber hinaus mit highfidelen Klängen aus den highendigen Sidepipes. State of the art auch der neue 200er-Hinterreifen am tiefergelegten Heck.
Noch fetter der heckwärtige Auftritt der Screamin’ Eagle V-Rod: Hier dreht ein mächtiger 240er-Dunlop Sportmax am Rad. Sieht saugut aus – und fährt echt schlecht. Fast jeder
Kurvenausgang ein überraschendes Ergebnis. Egal. Als legitimer Ableger des Destroyers darf die 125 PS starke 1250er jedes Grad Schräglagenfreiheit als Weiterentwicklung
verbuchen. Kostenpunkt: 26895 Steine.

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