Harley-Davidson-Motorrad strandet an der kanadischen Küste Tsunami-Bike an der Küste von British Columbia gestrandet

Concord, Ontario, 25. Mai 2012: Nachdem sie fast über ein Jahr und 4000 Meilen lang durch den Pazifischen Ozean trieb, strandete die Harley-Davidson FXSTB Softail Night Train an der kanadischen Küste bei British Columbia.

Foto: marketwire.com

Das Motorrad ist ein Überbleibsel des Japan-Tsunamis 2011 und soll nun auf Wunsch seines Besitzers Ikuo Yokoyama im Harley-Davidson Museum in Milwaukee, Wisconsin, seinen Platz einnehmen, zum Gedenken an die Opfer des Tsunamis.

"Ich würde mich freuen, wenn das Motorrad in seinem jetzigen Zustand erhalten bleibt und als Denkmal einer Tragödie, die tausenden von Menschen das Leben kostete, für die Besucher des Harley-Davidson-Museums ausgestellt wird", erläuterte Ikuo Yokoyama.

Der Kanadier Peter Mark entdeckte das angeschwemmte Motorrad mit japanischem Kennzeichen an einem abgelegenen Strand auf Graham Island bei Britisch Columbia, zusammen mit einigen anderen Gegenständen, die Ikuo Yokoyama vor dem Ausbruch des Tsunamis in einem Container lagerte.
Mit Unterstützung von Steve Drane Harley-Davidson, sowie Deeley Harley-Davidson Canada, wurde das Motorrad schließlich fertig gemacht und es steht nun zum Transport zum Harley-Davidson-Museum bereit.

"Es ist uns eine Ehre, solch ein erstaunliches Motorrad entgegennehmen zu dürfen und dafür zu sorgen, dass es erhalten bleibt und als Denkmal, für das tragische Ereignis in Japan, ausgestellt werden kann", so Bill Davidson, Vize Präsident des Harley-Davidson Museums.


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