Harley- Davidson V-Dream (Archivversion) Traum-Harley

Der Power-Cruiser V-Rod ist gut, eine echte Straßenmaschine wäre besser. Wunsch an Harley-Davidson: die V-Dream.

Harley-Davidson ist ebenfalls erfolgreich: Riesenumsätze in den USA, seit 16 Jahren stetiges Wachstum und endlich einen Motor, der geht. Die Leistungsentfaltung des in Zusammenarbeit mit Porsche entstandenen High-Tech-1135-cm3-V2 mit vier obenliegenden Nockenwellen passt eigentlich nicht zum Cruiser V-Rod. Der Motor sollte richtig leben dürfen, schließlich wurde er ursprünglich für das Harley-Superbike VR 1000 entwickelt. Sein Potenzial kann er nur in einem Straßenfahrwerk umsetzen. Also: Radstand und Nachlauf kürzen, Lenkkopf steiler stellen und die Scheibenräder durch Speichenräder ersetzen. Die 115 PS der V-Rod reichen für ein Naked Bike vollkommen. Leistungsentfaltung und Laufkultur begeistern. Ebenfalls bereits perfekt: das Styling und Finish der ersten wirklich starken Harley. Heißt: Stilelemente aufnehmen, polierten Alutank etwas vergrößern, Chrom dranlassen, wo es geht.Beim Fahrwerk ersetzt eine steife Upside-down-Konstruktion mit strafferer Dämpfung und ordentlichen gefrästen Gabelbrücken die Telegabel. Die Rohrschwinge hinten weicht einer Aluminium-Blech-Konstruktion. Der Hauptrahmen aus Stahlrohr kann bleiben, wenn man ihm ein paar Kilos abzwackt. Aber das Gewicht ist kein ernstes Problem für die Harley. Die USA sind nicht das Land der Leichtgewichte. Mal sehen, ob man mit dem mächtigen V2 unter 240 Kilogramm kommen kann. Der aber auf jeden Fall Emotionen bietet. Neben dem einzigartigen Finish besticht die Harley mit ihrem Sound. Komponiert von den im Soundengineering versierten Porsche-Ingenieuren. Intoniert von einer kultig gestalteten Doppelrohr-Auspuffanlage. Harley-Davidson V-Dream: die Harley nicht nur zum Träumen, sondern zum Fahren. Deshalb die Bitte an Willie G: Baue sie!

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