Alle Leser-Kommentare zu MZ MOTORRAD-Blog: Hat MZ eine Chance?

Michael Pfeiffers Blog-Eintrag zum Thema MZ führt zu über 50 Kommentaren und die Diskussionen gehen weiter. Kaum ein anderes Thema beschäftigt zurzeit die Motorradgemeinde mehr. Selbst Martin Wimmer, Geschäftsführer von MZ, meldet sich im Blog zu Wort. Hier lesen Sie alle Kommentare unserer Leser.

Kommentare:

Wie blöd sind denn die Beiden? Kaufen ein Werk und haben keine Kohle um die Produktion zu starten. Wie man aus ZP hört, verkaufen die beiden alles,was man zu Geld machen kann, um überhaupt die Löhne zu bezahlen. Das Juni Gehalt käme mit Verspätung. Ich gehe davon aus, dass der Konkurs noch vor dem Herbst kommen wird.

Kann mir nach den Presseartikeln nicht mehr vorstellen, dass sie jemand noch in Deutschland finanzieren will.

In jedem Artikel wird eine neue Strategie bekanntgegeben. Wohl zu oft vom Moped auf den Kopf gefallen.
Kommentar: Gerd Schmidt – 25. Juni 2009 @ 13:18


Gerd, daneben liegste net mit Deinem Kommentar. Nur sollte man MZ helfen und ganz nebenbei erwirbt man Rechte für Kritik. Waldi und Wimmi machen das schon richtig. No Risk No Fun!

Der Zorn sollte nicht beim sächsischen Wirtschaftsministerium abgeladen werden, die haben uns Bürgern für die verwendeten Steuergelder Rechenschaft abzulegen. Das Problem der Finanzierung liegt bei MZ. Wenn es hier gravierende Probleme mit den Banken gibt, dann bitte an die Öffentlichkeit. Alle Beteiligten geben alles, auch die sächsische Wirtschaftspolitik, und die Banken wollen nicht?

Die Bundesregierung stellt ohne diesbezügliche Bedingungen unsere Steuergroschen und die unserer Kinder BLIND den Banken zur Verfügung. Dieser Eingriff in den Markt bringt dann diese und ähnliche Huldigungszeremonien wie sie von Herrn Wimmer und Herrn Waldmann verlangt werden hervor. Alles nur für den Erhalt der CDU-Sessel, der dumme Bürger und seine Kinder sollen doch zahlen. Ganz Nebenbei: fahrt doch Opel, wozu denn Motorrad. Das klingt mir zu sehr nach Honni und Konsorten: “Nimm ein Ei mehr” Ausreden für Mitdenkende liegen schon in den Schubladen der Frau Merkel: DER KOALITIONSPARTNER!
Kommentar: Kawa-Otto – 26. Juni 2009 @ 23:07


Man kann jetzt eigentlich nur hoffen das die beiden es hin bekommen,und ich glaube die werden es.
Kommentar: Dirk Baumann – 28. Juni 2009 @ 20:27


Mein erster Kommentar (weiter unten im blog, zu Herrn Pfeiffers erstem MZ-Rettungsartikel) beginnt, Wirklichkeit zu werden. Jetzt über die Banken herzuziehen, ist armseliger Populismus. Und wenn ich das schon lese “Milliönchen” - verdienen Motorradredakteure so gut?

MZ hat der Milliönchen seit der Wende bereits viele gekriegt, so ca. 0,25 Milliarden (!) kommen zusammen.

MZ sollte man einfach zusperren, endgültig. Und ihr werdet sehen, selbst die bei diversen Händlern auf Halde liegenden Kräder werden im Wert dann kein Deut steigen. Weil sie niemand haben will. Da liegt das Problem, und nicht bei den Banken.
Kommentar: Herr Berger – 30. Juni 2009 @ 12:01


hey, irgendwie scheinst du einer dieser Gründe zu sein warum MZ es nach der Wende nicht mehr geschafft hat…klar hat die DDR Führung damals einen großen Anteil Schuld gehabt, dass MZ nicht die Entwicklungsfreiheiten und die dazugehörigen Budgets bekommen hat wie osteuropäische Hersteller. Man brauch aber nur sich zurückerinnern dass MZ einmal größter Motorradhersteller war und das nicht ohne Grund. Ebenso die Rennsport/Enduro Erfolge sind beachtlich. Ich glaube du bist auch so einer von Kapitalunternehmern gewesen die mit allen Mittel MZ von der Bildfläche nach der Wende verschwinden lassen wollten und warum ? nein, nicht weil sie kein Potential zum Motorradbauen haben sondern weil die anderen 2-Radhersteller ihren ****dreck nicht verkaufen hätten können. Genauso wie ihr es mit Simson gemacht habt!!

Da wird MZ halt einfach an einen unfähigen, von Nichts-eine-Ahnung-habenden (was die Tradition von MZ angeht) malaysischen Konzern verkauft… und die Gelder vom deutschen Staat, die paar Millionen wie du sagst, die haben MZ selbst nix gebracht sondern war eher eine Prämie für Hong Leon die Kiste herunterzuwirtschaften.

“Deutsche Wirtschaft ankurbeln” dass ich nicht lache ! Jüngstes Beispiel ist doch Quelle, die sich selbst und schon vor der Wirtschaftskrise in den Ruin gewirtschaftet haben, stellen Ansprüche auf Gelder vom Staat zur Rettung… ist die Rettung gebilligt so steuert das Sächsische Wirtschaftsministerium allein 500 Millionen Euro bei !!!! Wie soll das einer verstehen ?
Ich verstehe nicht warum soo viele Menschen die MZ Rettung wünschen und zwar aus ganz Deutschland und Europa.. und der Staat, die sog. Geldmänner unterstützen dies in keinster Weise weils sie vermutlich irgendwelche Verträge haben.

Großen Image-Schaden hat es in den 90ern gegeben für MZ, daraus ergibt sich logisch dass viele Leute die eine richtige MZ von damals noch nie “erfahren” haben so reagieren und sehr skeptisch über MZ denken.

Das Ding hätte nach ‘89 einfach anders weitergehen sollen… Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und wenn dann bleiben uns wenigstens noch die Andenken in Form von 2-Rädern an die Zeit von MZ.
Kommentar: zxrfahrer – 04. Juli 2009 @ 22:26


Bis September werden wohl alle Ersatzteile verkauft sein, Nachschub gibt es keinen weil Geld fehlt . Derzeit werden Leute eingestellt , um höheren Druck auf die Landesregierung aufzubauen. Selbst eine Bürgschaft wird nicht mehr helfen, weil keine Bank das Restrisiko tragen will. Heute laufen Interviews im Chemnitzer Rundfunk, eine Hausbank wird auch noch gesucht. Von meinem Schuldfreund habe ich erfahren, dass die GF nun Heuschrecken abtelefoniert um einen finanzstarken Partner zu finden.

MZ häte eine Chance verdient, Übersicht behält man beim aufrechten Fahren, nicht beim Knie schleifen.

PS Herr Berger wieso sind diese Summen nicht den Sächschen Landtagsprotokollen zu entnehmen? Dummschwätzer vor dem Herrn!
Kommentar: Gerd Schmidt – 07. Juli 2009 @ 15:28


@ gerd schmidt: Wenn diese Summen nicht in Landtagsprotokollen auftauchen oder Sie sie nicht finden (auch alle seit 1990 gelesen?), kann doch ich nichts dafür. Ich jedenfalls beschäftige mich seit der Wende mit den vielen Facetten der wunderbaren mehrfachen MZ-Rettung. Sicher ist Ihnen auch der Herr Korous bekannt, der hat an der Rettung kräftig mitverdient.

Wer jedenfalls mit Kraftausdrücken wie “Dummschwätzer” herumwirft, trägt nicht wirklich sachlich zur Diskussion bei. Ja, Foren haben eine ganz eigene Un-Kultur. Also dann Kinder, rettet MZ.
Kommentar: Herr Berger – 13. Juli 2009 @ 09:49


Aber Herr Berger, sind Sie etwa der Herr Berger von PWC ?

Der Emmenrausch muß dieses Jahr woanders stattfinden, da es im Werk nichts zu sehen gibt, bis auf die Möbel von Herrn Wimmer. Keine Produktion, alles wie leergefegt. Ja, Herr Korous ist mir bekannt. Während seiner Zeit gab es die Silverstar, Country, Skorpion, Mastiff, Baghira, Charly, 125 und die 1000 er. Nach ihm gab es NICHTS, kein neues Modell mehr seit 2004. Nur neue Aufkleber.
Kommentar: Gerd Schmidt – 14. Juli 2009 @ 08:29
@ gerd schmidt und @ alle:


Ich bin der Herr Berger, heiße nicht Gerhard und PWC kenne ich nicht. Was die MZ-Milliönchen angeht, hier ein kleiner Überblick ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
- 1990/91 macht MZ unter dem Dach der Treuhand 81 Mio DM Verlust.
- 1992 gibt es 10 Mio DM soforthilfe von Treuhand und Land Sachsen.
- 1993 zahlt Sachsen 5 Mio DM cash, um Pleite abzuwenden
- 1993 gibt’s 40 Mio DM vom Bund, Sachsen und Banken
- 1996 meldet MuZ Konkurs an.
Stand so alles damals in der Presse, wurde nie dementiert. Hernach kommen dann die HongLeong-Malayen, der Herr Korous gründet einen MuZ Engineering, die fleißig Aufträge von MuZ kassiert. Nein, Korruption würde man sowas niemals nennen. Was Petr-Karel wohl heute macht?

Aber merken Sie was, Gerd Schmidt, wir sind (fast) die einzigen, die hier herumturnen. Laßt MZ sterben, der alte Gaul hat es verdient. Und nachdem Wimmer/Waldmann die 1000er nie mehr bauen wollen, steigen die jetzt bestimmt im Wert, oder?
Kommentar: Herr Berger – 14. Juli 2009 @ 08:42


die zahlen mögen richtig sein, mich würde nur mal interessieren wie es dazu gekommen ist.. lieber westen macht den osten platt, hieß das motto wohl.
Kommentar: zxmzfahrer – 14. Juli 2009 @ 13:58


Ich hab was klingeln gehört, daß das Land Sachsen nun plötzlich doch einen Überbrückungskredit geben soll. Weiß dazu jemand Näheres, oder handelt es sich um eine Ente?
Kommentar: BooZeHoundBerZerK – 14. Juli 2009 @ 21:10


Neues von den Komikern, dass der Emmenrausch nicht mehr in Zschopau stattfindet hat auch einen Grund, es soll keine Werksbesichtigungen geben, denn die Werkshallen sind völlig leer. Der vor 2 Monaten neu ernannte Geschäftsführer ist wieder gefeuert worden.

Aber auch Andre Hunger seit 17 Jahren Personalchef hat von sich aus gekündigt, die Finanzchefin Ines Börner verläßt MZ zum Ende des Jahres. Damit wird sie doch noch den Einzug des Insolvenzverwalters erleben.Und die Motorrad online kann bis dahin noch 2 Artikel über die Rennsportpläne von Waldi machen.
Kommentar: Gerd Schmidt – 10. August 2009 @ 06:51


…tja, was is los in Zschopau- also wenn ich das bisher verstanden habe, haben WIuWA eine Gmbh gegründet und das MZ.Werk gekauft, bzw. einen Kaufvertrag unterschrieben( auch schon bezahlt?).

Der Kauf bezieht sich wohl nur auf das Werk ansich….incl. bewegliche Güter und Namensrechte. Was ist mit den ganzen Patenten? Die für die 1000er wurden nicht gekauft! Wahrscheinlich einige andere ebenso nicht! Worauf will man dann aufbauen? Sieht aus, als wolle man sich erstmal mit einem E-Roller, ähm Fahrhilfe über Wasser halten, und weiter……? Was kostet so ein Ding 1500eur? Damit will man eine Produktionsline aufbauen? Mal angenommen die Nachfrage wäre sofort da, für 1000Stück im Monat, das macht 1.500.000Eur Umsatz!!!!!!! -Steuer,-Einkauf,-Fixkosten usw. mal ohne Gehälter und SV.

Nur mal so….evtl. Kurzarbeit, AA-Förderung o.Ä. und einer Marge von 20% sind das Netto vielleicht sehr großzügig 200.000Euro Gewinn macht. Nur mal so zum nachdenken……..was wird wohl allein ein vollständiges Zulassungsverfahren für eine brandneue 125iger Serie kosten oder will man etwa ein altes 2007 Modell groß herausbringen und verkaufen? Oder die Entwicklung/ Bau einer gescheiten 250/450 Enduro/Supermoto im Baukastenprinzip.

Ne , Leute………..so wird das nix……..nie und nimmer! Da muss einer ran, der mal min. 20-30 Millionen Cash einbringt. W&W Vertrieb/Marketing & Production +kleines schlagkräftiges Entwicklungsteam + ein Dutzend Arbeiter und min. 12Monate Vorlauf um was im kleinen Rahmen auf die Beine zustellen. was passiert jetzt ? vielleicht 5Millionen vom Land Sachsen für was eigentlich? um eine E-Roller-Fahrhilfe mit einem MZ-Aufkleber zu vermarkten?

Da hätten W&W besser die Simson-Rechte erworben, eine Simson Gmbh gegründet……in Suhl…..und hätten ganz nebenbei sogar schon ein Kleines E-Auto…….”Hotzenblitz” …..am Markt positionieren können.

Aber trotzdem, wünsche den beiden das es irgendwie gelingt, MZ in deutscher Hand zu halten und wenn nicht wenigstens dafür zu sorgen das MZ eine würdige Ruhestätte in Form eines MZ e.V mit allen Marken und Patentrechten findet, vielleicht mit einer kleinen Produktionsstätte für Ersatzteile vergangener Modelle.
Kommentar: jimmy133 – 29. Oktober 2009 @ 17:14


Bei Mz ist die Motorrad Produktion nun endgültig vorbei. Wie man hört kommt auch keine Bürgschaft vom Land Sachsen mehr, wg. mangelhaften Konzepts. Geplant ist nun die E-Roller Fertigung Charly 123 , von dem im Monat 25-30 gefertigt werden sollen, das sind in Zahlen ausgedrückt mal eben kein 25 Tsd Euro i, Monat. Die GP2 Story ist nur deshalb neu, weil Waldi hofft Sponsorengelder abzuzweigen, damit er seine Verluste wegdrücken kann.

Dezember ist der Ofen aus, der Insolvenzverwalter übernimmt die Firma. Das wars dann für die Traumtänzer.
Kommentar: G. Schmidt – 23. November 2009 @ 15:45


Ja, so ganz falsch ist das alles nicht, was Ihr da sagt. Es scheint wirklich ein bißchen am Konzept zu fehlen, was besonders die Planung neuer Modelle betrifft. Grosse Tradition und Erhaltung deutscher Arbeitsplätze reichen da als Verkaufsargument nicht aus. Es müsste eine technische Besonderheit her, ein Grund zum Hingucken. Wie machen es denn die Italiener? Die erhalten, mit mehr oder weniger Erfolg, ein rundes Dutzend kleiner und mittlerer Motorradschmieden. Das können sie, weil sie eine treue und patriotische Kundschaft haben, aber auch, weil sie eben dieser Kundschaft immer etwas bieten. Die Tausender war kein schlechtes Geschäft, wurde zu Selbstkosten oder darunter abgegeben und hatte doch keinen Erfolg. Warum…? Es fehlt am Image, an der richtigen Vermarktung. Wer will “Sachsen-Power”…? Etwas Gutes sollte aber auch seinen Preis haben. BMW verkauft alle seine grossen Maschinen, um die 20 K EUR und darüber, und hat auch schon mal Wartelisten…
Kommentar: John M Voss – 25. November 2009 @ 16:38


eigentlich hat jeder meiner vorredner ein bischen recht, wenn nicht so viele einzelschicksale/arbeitnehmer betroffen wären, hätte man mz schon 1991 zu machen sollen. noch mehr geld sollte man aber nicht diesen zwei traumtänzern wimmer und waldmann hinterher werfen, die eine marode motorradschmiedenrettung auf ihr portefolio heften wollen und keine ahnung haben wie schwierig es im moment im sonstigen motorradgeschäft in deutschland aussieht. jeder motorradhändler in deutschland kann in branchenmagazinen nachlesen, wie die zahlen weiter schrumpfen, die beiden wollen ohne geld so eine aktion stemmen: ich produziere ein produkt, dass keiner kaufen will (s.o.”sachsenpower”), in einer schrumpfenden branche. wenn ich mit diesem konzept zu meiner hausbank gehe, fragen die mich zu recht was ich für einen schlechten stoff geraucht habe!

also meine meinung: schnellstmögliche schliessung und bereits eingeplante gelder zur rettung, seitens der banken oder dem land sachsen in andere sinnbringende konzepte investieren.
dies schreibe ich als kawasaki-händler in der hoffnung, das der markt sich in 2-3 jahren wieder stabilisiert hat, der kleine, gesunde händler wieder von der kundschaft honoriert wird, die politik das biken nicht verbietet, und so weiter…
Kommentar: kawa – 26. November 2009 @ 23:01


Das wars nun mit MZ . Es wird nie mehr eine Fertigung bei MZ geben. Weder E Roller noch Motorräder. Das Geld ist alle, und die Bankdarlehn wird es auch nicht mehr geben. Von Bürgschaften ganz zu schweigen, warum auch, denn alle Mitarbeiter sind entlassen worden. Da konnte auch der Brief an Frau Merkel nichts mehr helfen. Die beiden Traumtänzer haben hoch gepokert und genauso hoch verloren.

Alles von Anfang an falsch gemacht, nun kommt die Quittung in der Person des Insolvenzverwalters. Nicht einmal der Name gehört MZ, sondern Wimmers 5 Mann Bude in Hongkong. Alle Wochen ein neues Konzept, eine Hand voll geblendeter Lokalpolitiker und nun kommt der Katzenjammer. Schade nur, dass das grösste Motorrad Magazin die Bühne für diese beiden Spinner ermöglicht hat. Alles , auch der GP 2 Auftritt war nur ein Fake.
Kommentar: G.Schmidt – 04. Januar 2010 @ 23:19


Darf man erfahren, woher die Info über die Entlassung der Mitarbeiter stammt? Mit Einstieg eines neuen Gesellschafters im Herbst, der wohl auch die Finanzierung zur Produktion der Charlys in Gang brachte, sollte das Geld nach den Ausführungen von Herrn Wimmer immerhin bis März reichen.
Das der Standort Hohndorf erledigt ist, ist quasi amtlich, denn Wimmer hat ja schon in öffentlichen Interviews eingeräumt, sich aktiv nach anderen Fertigungsorten umzuschauen (wobei er die Schließung von Hohndorf bisher negiert hat).

Das kann natürlich erst recht nichts werden. Ursprünglich, also beim Kauf, war der Plan gewesen, die 125er weiterzubauen (auch ohne Einspritzung hätten diese die Abgasnorm Euro 3 erfüllt), sowie Import und Montage von Chinarollern und -Mopeds. Aus Händlerkreisen wurde unter der Hand schnell bekannt, daß diese dieses Konzept als nicht tragbar zurückwiesen. Nicht allein wegen Qualitätssicherung und Fertigungskosten, sondern weil der Markt nicht noch weitere Billigstmotorräder aufnehmen kann. Trotzdem hat augenscheinlich Herr Wimmer ganz unbeirrt an diesem Plan festgehalten, wider jeder Vernunft.

Dies zeigt ja auch der “Emmely”-Elektroroller, der anläßlich des Besuchs von Minister Unland zur Beantragung der Landesbürgschaft so stolz vorgeführt wurde. Es war ein ordinärer Billigroller mit einem Aggregat von clean mobile ausgerüstet (reingefrickelt wäre vielleicht das passendere Wort), der dieses Jahr in Serienproduktion hätte gehen sollen. So funktioniert aber die Motorradproduktion einfach nicht.

Daß das ganze Projekt von Anfang an zum Scheitern verurteilt war, hätte jedem klar werden sollen, der die Geschichte aufmerksam verfolgt hat. Denn die Summe der Presseberichte hat ein eindeutiges Bild ergeben: Kein Geld, keine Möglichkeit zur Finanzierung, kein Konzept, von nichts einen Plan. Nur große Ankündigungen, das klappte immer wunderbar. Beim Handelsregister konnte man sich leicht darüber informieren, mit welchem Stammkapital die Motorenwerke Zschopau GmbH gezeichnet ist. Wer die Höhe dieser Einlagen kennt, fragt sich nicht länger, warum das geforderte Darlehen von keiner Bankgesellschaft bewilligt wurde, niemals bewilligt werden wird.

Der Verdacht liegt sehr nahe, daß sich Wimmer mit den Rechten an der Marke MZ nach China zurückziehen wird, und das vermutlich sehr bald. Trotzdem scheint es mir verfrüht, dies als Tatsachen hinzustellen. Die Situation ist schlimm genug, da muß man nichts übertreiben. Warum die Zeitschrift Motorrad den Augenwischereien so blauäugig gefolgt ist, bleibt allerdings ein Rätsel.
Kommentar: boozehoundberzerk – 07. Januar 2010 @ 04:55


Ja es ist nicht falsch, was boozehoundberzerk so schreibt. Zschopau ist ein kleines Dorf und wenn die Mitarbeiter entlassen werden, dann redet man halt darüber. Herr Wimmer hat die MZ Namensrechte gleich für kleines Geld an seine Hongkong 5 Mann-Firma verkauft, aber die kommen durch die Insolvenz wieder. Warte nur, wann Wimmer daheim genauso rausfliegt wie der Waldi, der hat seit Monaten Hausverbot bei seiner Ex hat. Wg Geld und Lügen.

Eine 125 Fertigung in ZP wird es unter diesen beiden NIEMALS geben.Bis alle Teile da sind ist es Herbst und Charly wird derzeit auch nur unter den Herstellkosten verkauft. Das Geld der Ehefrauen ist verbraucht und verbraten, Ende Januar ist die Insolvenz da, die “Massenentlassung” erfolgte ohne vorherige Anzeige beim Arbeitsamt und ist somit unwirksam. Also müssen die Löhne weitergezahlz werden. Nur Blender die Beiden, oder doch zu oft auf den Kopf gefallen? Nun ist Hamburg in als Standort angesagt. Wieder grosse Pläne, Elektroautos und Elektro Motorräder sind im Gespräch. Und EU Förderung incl. Racingteam, sowie GP 2 mit einer Honda?

Wir Mitarbeiter haben SO die Nase voll, nur die Motorrad schreibt alles schön.
Gute Nacht Leute, der Letzte macht das Licht bitte aus. Herr Pfeiffer , bitte aufwachen!!!
Kommentar: G.Schmidt – 07. Januar 2010 @ 19:52


jup - der Pfeiffer - mit 3f - scheint ein Busenfreund vom Choleriker zu sein. Der Waldmann schien mir auf Augustusburg schon fast zu heulen. Mal sehen, wann Frau Häger aufwacht. Man fragt sich schon manchmal, welche Qualitäten der Maddin hat, daß sie ihm so blind vertraut und sogar den durchaus fähigen Otto Elbers gehen lies. Oder wurde er gar gegangen  

Herr Schmidt eine Frage: Wie sollen die Namensrechte durch eine Insolvenz zurückfließen? Wenn sie doch rechtlich erworben worden. und falls nicht, dann gehören sie doch wieder HL.

Was ist eigentlich aus den Jungs aus den Foren geworden? Gabs da nicht ne Gruppe, welche von Wimmer aktiviert wurde - Fanbetreuung - wurden sie verarscht? - abserviert? hatten die nicht sogar ihre Domain zur Verfügung gestellt?
Kommentar: Dummi – 13. Januar 2010 @ 20:38


Ist die Tragikkomödie endlich zu Ende? Ich habe mir ein Jahr lang jeden Kommentar zur Tragikkomödie MZ – Wimmer – Waldmann verkniffen um niemanden bei MZ zu schaden, insbesondere meinen ehemaligen Kollegen nicht, mit denen ich immerhin fast 6 Jahre lang zusammenarbeiten durfte. Mein Herz hängt an MZ und ich habe MZ, einigen Mitarbeitern und Freunden in Zschopau sehr viel zu verdanken. Außerdem stirbt die Hoffnung zuletzt und Wunder gab es in Zschopau ja schon öfters.

Zu den ganzen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, den Finanzen der Investoren, der Marktsituation, dem Image von MZ usw. wurde viel geschrieben und das mehr oder weniger qualifiziert.

Um in dieser Situation eine Marke zu retten und daraus eine kommerziell erfolgreiches Unternehmen zu machen braucht es in jedem einzelnem Bereich wie Vertrieb, Marketing, Produktion, Qualität, Entwicklung, Design usw. jeweils hervorragende und vor allen Dingen erfahrene Mitarbeiter. Das alleine reicht aber nicht, sondern erfordert ein exzellentes Management an der Spitze. Das hat seit der Wende leider gefehlt. Mit dem Einstieg von Hong Leong wurde zumindest eine sehr gute Entwicklungsinfrastruktur geschaffen, mit der es möglich war an 2 Projekten auf hohem Niveau zu entwickeln. Die haben es damals ernst gemeint. Während der Zeit der Entwicklung der 125er und der 1000er gab es ein solides Fundament an Mitarbeitern und am Ende auch hart erarbeitetes Know-How. Darauf hätte man aufbauen können und auch weitere hoffentlich dann marktfähige Produkte entwickeln können. Ab 2003/2004 ist die MZ und die MZ Engineering, die ja am Ende geschlossen wurde, personell völlig ausgeblutet. Keine gute Vorraussetzung für einen Neustart.

Ich kenne Herrn Wimmer und seine Qualitäten als Manager nicht persönlich und ich weis nicht wie gut seine „neue“ Mannschaft ist bzw. wahr. Die alte Mannschaft war besser als es die Produkte MZ 1000 und RT125 in Ihrem kommerziellen Erfolg wiederspiegeln.
Es gibt kaum eine Branche mit höherer Identifikation der Kunden wie in der Motorradbranche. Dies bringt eine hohe Kompetenz der Kunden mit sich. Der Kunde kann sehr gut unterscheiden was gut und was schlecht ist. Wenn man auf einer Messe wie der Intermot mit Kunden spricht und gut zuhört, bekommt man sehr wichtige Hinweise für die Entwicklung von Details am Motorrad. Dabei wird im wesentlichen eine gewünschte Funktion, ein Design oder ein Merkmal beschrieben, die man gerne am Motorrad sähe. Einige Kunden unterscheiden dabei nicht, dass zwischen der Formulierung eines Wunsches und der Umsetzung in ein marktfähiges Produkt ein großer Unterschied besteht: „Wenn ich dürfte, würde ich das beste Motorrad am Markt bauen“. Besonders stark ausgeprägt ist diese Meinung bei einigen Rennfahrern und Journallisten. Beide Berufsgruppen sind in Ihrer Sparte dann erfolgreich, wenn sie in der Lage sind Motorräder zu bewerten. Rennfahrer geben diese Information an den Techniker weiter, der sie in eine technische Lösung überführt. Journallisten schreiben an Ihre Leser. Beide, Rennfahrer und Journalisten, sind unverzichtbare Informationsquellen für den Entwickler und beide haben einen wichtigen Einfluss auf die Motorradentwicklung. Aber sie entwickeln die Motorräder nicht, sie bewerten es. Das ist ein feiner Unterschied.

Herr Wimmer erliegt dem gleichen Irrtum. Es reicht nicht aus Rennfahrer und in seinem Falle „Tüftler“ zu sein um erfolgreich Motorräder zu entwickeln. Den (erfolgreichen) genialen Einzelkämpfer und Universalisten gibt es in der Motorradentwicklung schon lange nicht mehr. Schon Walter Kaaden brauchte erfahrene und qualifizierte Mitarbeiter und das ist 50 Jahre her So brillant jemand auch sein mag, es hilft, aber es reicht nicht, wenn er alleine ist. Dazu benötigt man eine Mannschaft, die den ganzen Entwicklungsprozess von der Idee/Konzept zur Serienreife überführt und mit den heutigen Werkzeugen der Konstruktion, Simulation, Messtechnik und Prüftechnik zu einem marktfähigen Produkt entwickelt. Erfahrungen aus anderen Branchen sind da nur bedingt verwertbar. Leute aus anderen Branchen bringen in der Serienentwicklung nur verwertbare Ergebnisse, wenn sie von erfahrenen Serienentwicklern aus der Motorradentwicklung angeleitet werden. Das gilt auch für Entwickler aus dem Rennsport, die in die Serienentwicklung wechseln. Die Entwicklung von Serienmotorrädern hat mit Prototypenrennsport (GP) so viel zu tun wie Winnetou mit echten Indianern. Wie gut die heutigen Serienmotorräder sind, zeigt die GP2 Misere, wo mit Voraussicht das Team gewinnen wird, das die beste Kopie eines Serienrahmens baut. Auch das ist nicht Trivial und erfordert weit mehr als eine Messuhr und eine Kraftmessdose zur Steifgkeitsmessung. Leute die Herrn Wimmer bei dieser Aufgabe helfen könnten gab es in der MZ Engineering.

In seinem Interview vom 03.06 im Handelsblatt behauptet Herr Wimmer, dass in der Entwicklungsabteilung bei MZ nur Entwicklungsleistungen nach außen vergeben wurden. Das ist Falsch und zeigt wie wenig Herr Wimmer über MZ, die Motorradentwicklung dort und im allgemeinen weis und wie wenig er mit Leuten aus der alten Mannschaft gesprochen hat, die im helfen könnten. Die Entwicklungstiefe bei MZ war in Summe deutlich höher als z.B. bei BMW – Motorrad. Es spricht aber prinzipiell überhaupt nichts dagegen, sehr spezielle Entwicklungsinhalte extern zu vergeben. Es ist nur klug seine Grenzen zu kennen. Die Auswahl der Entwicklungspartner war bei MZ nur so lange ein Problem, wie persönliche Interessen des Managements im Bezug auf Rennsportaktivitäten mit ernsthaften Serienentwicklungsprojekten vermischt wurden. Was da an „Schrott“ in die Entwicklung hineingetragen wurde, kann sich keiner vorstellen. Die technischen Probleme wurden dann zum Glück durch starken persönlichen Einsatz in der Entwicklung und durch den Austausch der Entwicklungspartner behoben. Da wurde die Notbremse rechtzeitig vor Serienstart gezogen. Die Qualität der Produkte RT125 und MZ 1000 hält zum Zeitpunkt der Markteinführung dem Vergleich mit anderen Europäischen Herstellern stand (aus Sicht des Kunden, nicht des Unternehmers). Da wurde unter Berücksichtigung z.T. sehr schwerer Bedingungen innerhalb der Projekte gute Arbeit geleistet.

Der Hinweis von Herrn Wimmer, das es viele technische Fehlentwicklungen bei MZ gegeben hat ist z.T. richtig und ich traue Ihm auch zu, das diese mit seiner Kompetenz erkannt worden wären. Dazu braucht es aber keinen Herrn Wimmer. Das war den meisten Mitarbeitern innerhalb der Entwicklung klar, bis runter zum Praktikanten, der brav in den Grundlagenfächern aufgepasst hatte. Nur wollte es keiner hören. Sehr gute Leute haben daraus Ihre Konsequenzen gezogen und sind zu früh gegangen. Herr Wimmer sollte sich seine Vorderradaufhängung genau so kritisch und neutral anschauen wie die kritisierten Fehlentwicklungen bei MZ.

Herr Wimmer hat natürlich völlig recht, das er keine 4 Jahre Zeit zur Entwicklung eines seriösen Serienmotorrades hat. Das darf auch niemand von Ihm erwarten.

Nur erweckt er den Eindruck, er könnte es. Das kann er nicht. Er verwechselt Rennsport mit Serie, Prototypenstand mit Serienreife und Entwurf mit Entwicklung.

Ich erlaube mir diese harte Bewertung, da er mit öffentlichen Stellungnahmen sehr guten Leuten aus der alten MZ Mannschaft unrecht getan hat. Vielleicht war ja der Druck schon so groß, dass er es nicht im bösen getan hat, sondern um sich und sein Konzept im besseren Licht darstellen zu können, trotzdem hätte er sich das sparen können. Man soll von einem Teilaspekt (Entwicklung) nicht auf andere schließen. Zu den wichtigsten Qualitäten eines Managers gehört jedoch zu erkennen wo die persönlichen Grenzen sind. Die hat Herr Wimmer aus meiner Sicht mit dem gezeigten Umgang mit dem Thema Entwicklung deutlich überschritten.

Sollte aus der Tragikkomödie ein Heldenepos über Waldmann und Wimmer werden, die ohne Chance tapfer gegen die Bösen gekämpft haben, werde ich erst lachen und dann ganz bitter weinen.

P.S.: Den Charly halte ich in einer stark überarbeiteten 3 Generation für das wirklich interessante und marktfähige Produkt bei MZ. Charly 3 liegt seit 8 Jahren in der Schublade. Ich würde Ihn sofort kaufen!
Kommentar: fuzzygoeseast – 14. Januar 2010 @ 23:05


Nun soll die Bürgschaft Ende Februar kommen, aber welches Jahr? Herr Wimmer wird nie eine Bürgschaft in Höhe von 5 Mio. erhalten für 23 Teilzeitkräfte und die hat er nur deshalb, weil er diese Woche die Kündigungen zurücknehmen mußte, weil sie unwrksam waren. Nun ist das Geld alle.

Als Herr Wimmer über die Banken und das Land Sachsen in der Presse hergezogen hatte, war nicht einmal der Antrag gestellt.

Konzeptlos, naiv und wie schon im Juni geschrieben, seither hat sich nichts geändert oder gar bewegt. Und Motorräder wir er in ZP nie bauen. Aber bei seinem nächsten Interview wird er wieder über neue Konzepte reden, die gar keine sind. Und so wird MZ enden wie sein damaliges 250 GP Team, in der Pleite. Das ist bei den beiden so, als ob ein Blinder einem Gehörlosen das Autofahren beibringt. Gute Nacht Wimmer und Waldi.
Kommentar: G.Schmidt – 15. Januar 2010 @ 17:10


Lieber Herr “Gerd Schmidt”.
Ich würde Ihnen raten, nicht ständig Unwahrheiten und Verleumdungen über W&W in den Blog zu stellen. Noch dazu wenn man sich auch noch als angeblichen “Mitarbeiter” darstellt. Die Situation bei MZ ist schwierig genug und sollte nicht auch noch von angeblichen “Insidern” noch schlimmer gemacht werden.

Die Stimmung bei den richtigen Mitarbeitern ist trotz aller Probleme immer noch gut. Herr Wimmer arbeitet 20 Stunden am Tag um den Laden zu retten.

Und dabei geht nicht nur um Profit, sondern auch um das Wohlergehen unserer geschätzten Mitarbeiter. Auch ist er sich bewusst welche Verantwortung er hat, die zweitletzte deutsche Motorradmarke am Leben zu erhalten.

Also Herrr “Schmidt” lassen Sie die Hosen runter und melden Sie sich mit Ihren richtigen Namen.
Kommentar: Helmut Lichtenberg – 19. Januar 2010 @ 09:57


@fuzzigoeseast - endlich mal was fundiertes nach dem ganzen geschwafel .

@helmut lichtenberg - es geht nicht drum das jemand die hosen runterlässt - es geht drum daß der martin w. bis dato immer nur sprüche geklopft und leute die ihm helfen konnten und wollten verarscht oder abserviert hat . von gebrochenen absprachen und versprechungen will ich erst gar nicht anfangen .
wir alle hätten uns gewünscht daß MZ lebt und haben deshalb W&W die daumen gedrückt und aktive mithilfe angeboten und geleistet .geblieben ist , wie so oft in den letzten 20 jahren , ein fader geschmack im mund und die erkenntnis das tun eben doch schwerer ist als reden .

den elan und mut von w&w in allen ehren , aber für den kaufmännisch kompetentesten habe ich den otto elbers gehalten - wo ist er hin ???
Kommentar: paro – 19. Januar 2010 @ 17:56


Mit dem verzweifelt-bemühten Dementi von Herrn Lichtenberg zeigt sich, dass die Ausführungen Herrn Schmidts den Nagel ziemlich auf den Kopf treffen müssen. Vielen Dank, Herr Lichtenberg!
Kommentar: boozehoundberzerk – 19. Januar 2010 @ 21:07


Liebe Mitglieder dieses Blogs,
ich habe erst heute erfahren welcher UNSINN hier von einigen Teilnehmern verbreitet wird, die im DETAIL letzendlich KEINE Ahnung haben und damit womöglich auch noch der Sache um MZ schaden zufügen. Wenn das der Sinn eines Blogs ist, dann GUTE NACHT Deutschland! Wo die Probleme wirklich liegen weis auch ein Herr G.Schmidt nicht, obwohl er anscheinend durch “Maulwürfe” Halbwahrheiten übermittlet bekommt, die er dann hirnlos weiterverbreitet. Lieber Herr “G.Schmidt” bitte melden Sie sich doch einmal persoenlich bei mir, damit ich Sie im direkten Gespraech aufklären kann.

Es ist natürlich klar, dass sich weder Ralf noch ich selbst vorstellen konnten, was wir hier für eine Situation rund um MZ vorfinden, aber über eins müssen sich ALLE Beteiligten klar sein, die sich hier durch unqualifizierte Blogbeiträge profilieren wollen:

Wenn eine Finanzierung der Produktion für 2010 scheitert, dann gehen in Zschopau für eine Motorradproduktion für immer die Lichter aus und zwar OHNE Insolvenzverwalter. Wir wissen dass sich eine Gruppe um gewisse Leute, die ich hier nicht namentlich nennen möchte, “aktiv” darum bemueht MZ zum scheiten zu bringen, blos wohin dieser Versuch führen soll ist Ihnen anscheiend selbst nicht klar….

Gott sei Dank haben wir es derzeit sowohl in der Politik wie auch bei den Banken mit Leuten zu tun, die Ihr Engagement gewissenhaft prüfen; wir müssen akzeptieren, dass das seine Zeit braucht, aber wir haben auch nicht ewig Zeit zu warten bis eine Entscheidung fällt. Ich möchte mich auch noch zum dem Blog des ehemaligen Mitarbeiters der Engineering GmbH äussern, der sich durch meine Aussagen zur Leistung der derselben “angegriffen” gefühlt hat:  Ich habe damit nicht die sicherlich gute Leistung der einzelnen Mitarbeiter gemeint, sondern die der Geschäftsleitung der Engineering GmbH!

Bevor man ein Entwicklungsprojekt startet muss man doch zumindest einmal rechnen, welche Entwicklungskosten, welche Produktionskosten und welche Marketingkosten anfallen und wie der mögliche Profit dann aussieht. Im Falle der 1000er Modelle ist dies anscheinend NIE passiert.

Jetzt kommen wahrscheinlich wieder ein paar oberschlaue Blogschreiber und halten mir vor, dass ich anscheinend auch nicht “rechnen” kann, denn sonst hätte ich zusammen mit den anderen Teilhabern MZ gar nicht kaufen dürfen…… Antwort:

Kann man Politikern die öffentliche Aussagen machen dass Sie Arbeitsplätze schaffen sowie Förderungen zusagen und Banken die schnelle Prüfungen zusagen vertrauen????? Ich bitte zuletzt Herrn G. Schmidt weitere unqualifizierten Kommentare zu unterlassen und sich mit mir in Verbindung zu setzten. Danke
Kommentar: Martin Wimmer – 20. Januar 2010 @ 03:01


Hallo Hr. Wimmer,
bei allem Respekt,aber kann ich Ihre Aussage (wenn keine Finanzierung für 2010 erfolgt,dann gehen in Zschopau für immer die Lichter aus…) derart interpretieren,daß woanders dann für MZ die Lichter angehen und oder die Produktion der 125er und die Namensrechte MZ ins Ausland wandern ???? Welche Meinungen andere Blogschreiber hier publizieren,dem stelle ich mich neutral gegenüber. Ich glaube aber der Gewissheit zu sein,daß das Thema MZ für viele Menschen so emotional empfunden wird,weil MZ nun einmal Teil ihres Lebens war / ist und ihre Verbundenheit mit den Motorrädern aus Zschopau und Hohndorf und dessen Geschichte / Werdegang nun mal einen erheblichen Stellenwert einnimmt.

Diese Emotionalität bzw. Verbundenheit ist Ihnen vielleicht noch nicht richtig klar geworden bzw.daß wir hier als Fans bzw .Anhänger und Symphatisanten MZ `s nun mal an “unserer” Marke hängen und am Standort Zschopau-Hohndorf/Erzgebirge. Mit freundlichen Grüßen Kevin M.
Kommentar: KevinM82 – 20. Januar 2010 @ 16:00


Danke Herr Wimmer, das Sie sich einmal selbst zum Thema äussern, die unpualifizieten Spekulationen hier im Bog und in den MZ-Foren erreichen ungeahnte Ausmaße. Die Kommentare eines Gerd Schmidt gehen mir schon lange auf die Ei.. , hat der Tüp kein anderes Hobby ?

Ich als Geschäftsführer eines Mittelständigen Handwerkbetrieb kann gut verstehen, welch privat- und Unternehmeriches Risiko Sie mit diesem Projekt eingegangen sind. Soweit ich das überhaupt beurteilen kann, haben Sie alles richtig gemacht,und ich sehe auch KEINE ALTERNATIVE zu Ihrem Arrangement bei MZ. Ohne Wimmer und Waldi wäre die Immobilie schon seit einem Jahr verkauft, und ich spekuliere mal; vieleicht heute eine Spedition vor Ort. Das die Banken, oder reiche Ölscheichs mit Ihren Millionen, nicht Schlange stehen, muß doch wohl jedem klar sein. Ich drücke Dem MZ- Team alle Daumen und wünsche als Fun der Marke, das alles in die “Gänge” kommt.
Kommentar: Alexander – 20. Januar 2010 @ 16:20


Hallo Herr Wimmer, (oder besser Martin [unter Bikern]. Es mag sein, dass das 1000er Projekt von Anfang an auf tönernen Füßen gestanden hat. Ich bin aber den Leuten auf ewig dankbar, die ihre Kohle dafür versenkt haben. Denn ich besitze nicht nur eine 1000 S, sondern fahre damit zu meinem größten Vergnügen. Und wenn nicht einmal irgendwann etwas ähnlich faszinierendes auf den Markt kommt (gerne von MZ), gebe ich sie auch nicht mehr her. In diesem Sinne, viel Erfolg und viele Grüße Thorsten Brandt
Kommentar: Thorsten-aus-SO – 20. Januar 2010 @ 16:42


Hallo an alle, hallo Martin und Waldi, ich kann “thorsten-aus-so” nur zustimmen. Die 1000er ist eins der geilsten Mopeds die je gebaut wurden. Ich habe in über 35Jahren so ca. alle Marken und Typen durch, mit gut und gerne über eine 1/2 Millionen Kilometer Erfahrung. Es gibt nur ganz wenige Mopeds für mich die an die 1000er s wirklich rankommen :-)))) .

Ich bin mit der 1000er ein MZ-Fan geworden, von der Geschichte davor weiss ich nicht viel  . Ich fände es nur mehr als schade, wenn dies ein Ende haben sollte. Auch ich wünsche trotzallem Erfolg und gutes Gelingen. Bikergrüße aus Neuss Matthias
Kommentar: Matthias von Vorst – 20. Januar 2010 @ 17:57


Mein lieber Herr Wimmer (das Martin verkneife ich mir), bei allem (mir noch möglichen) Respekt, wer einen kompletten Neustart außschließlich auf die porzellanenen Beine von Banken und Länderegierungen stellt - ist schlicht nicht bei Trost und brauch auch jetzt nicht jammern. Ganz davon abgesehen, daß Ihre “Marktanalysen” einfach himmelschreiend daneben sind - siehe Einstellung der 1000-er, aber dafür Chinesenroller bauen. Sie hätten eben nicht NUR trommeln und die MZ-Fans für Ihre Zwecke mißbrauchen, sondern sich mit den Leuten einfach mal unterhalten sollen…

Und nebenbei - wer heute immer noch allen Ernstes behauptet, daß man mit Rennsport Geld verdienen kann - dem ist echt nicht mehr zu helfen, da nützen auch keine Bankkredite!!!!
Kommentar: René Dahms – 20. Januar 2010 @ 18:01


Schau mir das ganze MZ Gesabbel an und höre nicht auf, mich zu wundern, wie blöd denn einige sind, die es einfach nicht kapieren, dass die 1000 MZ der Sargnagel der Firma war, weil die Kosten für die Herstellung und Entwicklung so unverschämt hoch waren, dass es sich in 1000 Jahren nicht rendiert hätte, die weiterzubauen. Hört einfach auf, dem sicherlich sehr guten Motorrad nachzuwinseln !!!!!!!!!!!

Übrigens, für diejenigen, die noch nie in einer Grossstadt wie Berlin, Düsseldorf oder Hamburg waren- dort verkaufen sich Chinesenroller wie geschnittenes Brot. Allein die Firma REX ” Baumarkt” hat im letzten jahr 22.000!!! Roller verkauft. Daher kann der Gedanke von W&W gar nicht so abwegig sein. Kann mich gut erinnern, als in den 60-er Jahren die ersten Japanmotorräder auf den Markt kamen, war derselbe Geschrei mit ” Schrott “usw. da. Und jetzt, da fahrt ihr doch selber zu 80 % Japaner oder nicht?

Übrigens, wo ist denn der Herr Gerd Schmidt? Hat er jetzt ein anderes Hobby gefunden oder schreibt er seinen Bullshit unter einem andern Namen Ich für meinen Teil wünsche mir , dass es mit MZ weitergeht, egal ob die Staubsauger, Waschmaschinen oder Chinaroller auf den Markt bringen, immerhin sind im Werk fast seit einem Jahr um 25 Mitarbeiter beschäftigt, wo ich mir gut vorstellen kann, dass die ohne diese Arbeit schon längst am sozialen Abgrund angekommen wären ( Erzgebirge ist jetzt nicht direkt Wirtschaftswunderland, wie ganz Sachsen im übrigen!!!!!)
Kommentar: Juan – 20. Januar 2010 @ 22:29


Ich stelle mich gerade mal auf Deinen Schreibstil ein - Moment - so jetzt! Nein Du Nase, wir fahren keine Japaner, eben deswegen schreiben wir ja hier. Und ich möchte, wie tausende andere, auch keine Japaner mehr fahren. Und genau das hat Wimmer nicht begriffen. Die Fa.Mz ist ja auch nicht wegen seiner Produkte untergegangen, weil die sie so schlecht waren - nein, sie konnten es aus Geldmangel nur nicht ansatzweise vermarkten. Von den Managmentfehlern der letzten Jahre mal ganz abgesehen…

Selbstverständlich!!! wünsche ich den Mitarbeitern in Zschopau lecker bezahlte, sichere Arbeitsplätze - ganz ehrlich, noch dazu wo ich viele von Ihnen kenne - aber wenn Wimmer und Co so weitermachen, wird genau das nicht der Fall sein! So Sprallo - (ist das halbwegs Dein Intellekt?) - bevor man schreibt - überlegt man und wir winseln nicht, sondern sagen frei unser Meinung - was ja wohl erlaubt ist!
Kommentar: René Dahms – 20. Januar 2010 @ 22:47


Kapier doch endlich, die 1000-er erfüllt doch nur die Abgasnorm Euro 2, oder gehört Sachsen nicht zur EU? Dieses Motorrad ist nur durch Kleinherstellertrickserei überhaupt noch 2008 zulassungsfähig gewesen. Was müssten den W&W mit diesem Motorrad anfangen? Neuentwicklung? - Sind 5. 000000 Euro und wieder nur 2000 zum Spottpreis verkaufte, wenn gar nicht verschenkte Motorräder? Die Ersatzteilversorgung ist für die nächsten 10 Jahre gesichert , was willst du mehr? Vergiss bitte nicht, dass MZ ,ausser in ehemaligen DDR ziemlich schlechten Ruf hat, wer soll die denn kaufen? Um mit dem Motorrad Geld zu verdienen, hätte es schon vor 5 Jahren 12.500 Euro kosten sollen. Gute Nacht!!!!!!!!!!!!!
Kommentar: Juan – 20. Januar 2010 @ 23:11


@juan : ich zitiere Dich mal : ( Erzgebirge ist jetzt nicht direkt Wirtschaftswunderland, wie ganz Sachsen im übrigen!!!!!)

Wie mir scheint,kommst Du nicht aus der Heimat von MZ also Zschopau bzw.näheren Umgebung von Chemnitz.Daher wirst du auch keinen bzw.weniger Bezug zum Erzgebirge haben.Kennst Du eigentlich den historischen Werdegang von MZ,früher DKW,IFA und MuZ ??? Sonst würdest Du wissen,daß MZ in früheren Zeiten Exportschlager war,in die ganze Welt wurden Motorräder exportiert und es war zuweilen das größte Motorradwerk der Welt von den Verkaufszahlen.Da behauptest Du,MZ hätte einen schlechten Ruf???? Du schreibst auch,Sachsen wären kein Wirtschaftsland.

Warum ist aber Sachsen im (speziellen) Raum Leipzig nach Bayern der Wirtschaftsmotor in Deutschland????? Bleib doch bitte sachlich.Und wenn Du über defizitäre Kenntnisse von MZ verfügst,dann schreib bitte nicht solche unschönen Kommentare. Übrigens fordert niemand(!), daß die neuen Motorenwerke Zschopau unter den Herren Wimmer & Waldmann wieder oder weiter eine oder die 1000er bauen soll. Diejenigen,die eine S,SF oder ST ihr eigen nennen dürfen,sind mit ihrer Zschopauerin hoch zufrieden und werden sich wohl so schnell nicht von “ihr” trennen,da sie wissen,was die Jungs aus Hohndorf doch für ein einzigartiges Mopped geschaffen haben. Meine Frage an Dich: bist Du schon mal die 1000er gefahren und warst du schon mal im Erzgebirge gewesen??? Kennst Du dort jemanden????Wohl kaum !!! Warst Du schon mal zum Emmenrausch im Werk???

Denn sonst würdest Du sicher nicht so negativ über MZ und das Erzgebirge kommentieren. Falls ich mich irren sollte,dann bitte belehre mich eines besseren oder setze deine Wortwahl/Schreibstil in Zukunft in einer verständlicheren Weise ein !!! Trotzdem mit freundlichen Grüßen, Kevin M.
Kommentar: KevinM82 – 21. Januar 2010 @ 13:39


36.    Du hast Recht, ich komme nicht aus dem Erzgebirge, sondern aus Baden-Wüttenberg, aber beruflich bin ich seit 3 Jahren in Gornau tätig, 2km von Zschopau bzw. Hohndorf entfernt und ja ich kenne einige Mitarbeiter, die jetzt im Werk noch arbeiten, und mir geht es darum, dass diese Leute Arbeit haben, was ja im Augenblick der Fall ist.

Und gewisse Äusserungen, die einige hier im Forum betätigen, siehe Herrn Schmidt, tragen definitiv nicht dazu bei, dass diese Arbeitsplätze weitrehin erhalten bleiben.

Ich habe mich vielleicht ziemlich unglücklich ausgedrückt, was den schlechten Ruf angeht, ich sage es anders, MZ hat gar keinen Ruf, weil diese Motorradmarke im Westen so gut wie keiner kennt!!!!!!! Gibt es MZ Händler in Düsseldorf, München, Frankfurt, Hamburg ? Nein! Siehe Händlerverzeichnis auf der MZ-Webseite

Und statt W&W einfach in Ruhe arbeiten zu lassen , um durch deren Popularität die Marke sowohl national als auch international nach vorne zu bringen, Nein es wird nur gemekert und geschimpft.
Was ich noch anmerken wollte, Sachsen im speziellen Leipzig Wirtschaftsmotor von Deutschland zu nennen… na ja, da gehört schon viel Fantasie dazu. Einfach mal die Arbeitslosenzahlen in Sachsen anschauen, Platz 14 von 16, Stand 12.2009. Daher müsste man um jeden Arbeitsplatz hier in der Region froh sein und Daumen drücken, dass es mit MZ weitregeht
Kommentar: juan – 21. Januar 2010 @ 14:58


@ juan: Also Gornau ist dein Arbeitsplatz .Kenn ich ganz gut, Amtsberg ist ja auch net weit wag und das Gewerbegebiet Zschopau  .Warst Du am 23.Mai zu” MZ-Lebt” ???? Laß es mal max. 300 Leute gewesen sein. Später soll Herr Waldmann gesagt haben,es waren 10000 Besucher da. Ich lach mich tot !!!! Der kleine Marktplatz , wo an diesem Tag eine Trauung auch stattfand, hat nun wahrlich keine Kapazitäten für eine Herr Waldmann-Dimension an Besuchern und Fans der Marke MZ .

Aber ein schöner Tag war es trotz allem. Wir hatten alle es löffelweise gefressen, was uns da durch Mikro`s und Lautsprecher versprochen und propagiert wurde…… Doch Wochen und Monate später erreichte uns die Ernüchterung in form der Erkenntnis, daß die Herren W&W den Mund zu voll genommen hatten. Ok, benennen wir jetzt als Sündenbock “die bösen Banken”. Und das Land Sachsen, daß keine Fördermittel zur Erfüllung der Träume von W&W und den an uns gegebenen Versprechungen seitens Aufnahme der Produktion der 125er ect. bereitgestellt hatte oder zumindest bewilligt.

Doch sicher wirst Du alt genug sein, um aus eigener Erfahrung zu wissen, daß sich eine Enttäuschung graduell definiert aus der Hoffnung die man hegt , dem Wünschen, dem Versprochenen ! Und wie es um die momentane Situation um das Bangen um ein Fortbestehen, eine Zukunft von MZ , bestellt ist, weißt Du ja selber. Keiner mag es nun mal wieder vor Augen haben wollen, daß das Pferd “MZ” kurz davor steht, dem Schlächter mal wieder vorgeführt zu werden ! Vielleicht schreibe ich Dir zu geschwollen, oder aber daß Du meine Sicht-und Denkweise weniger oder gar nicht nachvollziehen kannst oder magst. Denn das mußt Du ja auch nicht….

Ich wollte eigentlich nur damit zum Ausdruck bringen, das sehr viele Leute am Puls von MZ hängen , und deren Reaktion in form irgendwie gearteter Weise nur ihren Unmut und Enttäuschung darstellt. MfG Kevin .
Kommentar: KevinM82 – 22. Januar 2010 @ 16:46


PS: MZ wurde bereits zu Zeiten des kalten Krieges durch NECKERMANN nach Westdeutschland exportiert. Ein sehr bekannter und kompetenter MZ-Händler ist übrigens MZ-FABER……
Kommentar: KevinM82 – 22. Januar 2010 @ 16:49


Hallo, ich sehe, die Beiträge zu MZ werden hier sehr emotional geführt und ich sehe Schuldzuweisungen über Fehler, die in der Vergangenheit gemacht wurden ohne Vorschläge für die Zukunft. Das wird MZ aber nicht weiter bringen. Ich habe meinem 16-jährigen Sohn letzten Sommer nach langen Vergleichen mit anderen Marken eine gebrauchte 125 SM gekauft und muss sagen, er fährt jedem anderen 125-Viertakter davon. Daraufhin hat sein Freund sich eine gebrauchte 125 SR gekauft. Nun finde ich es schade, dass eben die 125 ccm-Maschinen auch eingestellt wurden. Dabei haben genau diese Maschinen gegenüber der Konkurrenz ein Alleinstellungsmerkmal. Sie sind stärker als die anderen Viertakter und sparsamer im Verbrauch und haltbarer als die Zweitakter.

Ich hatte dann einen Zweiradhändler in Celle gefragt, was denn ein Reifenwechsel bei der MZ kostet. Der Mann murmelte etwas von ” da muss man erst den Kettenkasten abbauen. Das ist umständlich und teuer”. Welchen Kettenkasten? Spricht er vielleicht vom alten DDR-Zweitakter? Da habe ich festgestellt, dass in Norddeutschland die aktuellen MZ-Modelle selbst bei Händlern völlig unbekannt sind. Also stimmt der Spruch doch “wer nicht wirbt, der stirbt”.

Ich hatte mich bei MZ einmal als Vertriebsingenieur beworben. Mein Plan wäre gewesen, mit einem Showtruck in Norddeutschland auf Sportturnieren, z.B. Fußball, und vor Schulen die motorradverrückte Jugend für die 125-er zu begeistern und den Bekanntheitsgrad der Marke MZ zu erhöhen. Berichte und Fotos auf Flyern über die Rennsporterfolge von Martin Wimmer hätten zum Erfolg beigetragen. Zielgruppe Jugend: Wer als Jugendlicher MZ fährt, wird auch später der Marke treu bleiben.

Ich habe bezüglich meiner Bewerbung nichts mehr von MZ gehört. Meiner Ansicht nach sollte MZ die Gewichtung mehr auf die Vermarktung legen. Die beste Entwicklung nützt nichts, wenn niemand etwas davon erfährt.
Kommentar: Stotterfritz – 24. Januar 2010 @ 16:37


Leute,kapierts doch endlich :MZ ist tot !!!! Und wird auch nie wieder auf die Beine kommen ! Zumindest nicht unter den hirnrissigen Fantasien der jetzigen “Eigentümer”, denn der eigentliche Markenname MZ wird nicht weitergeführt , MZ steht ja unter Wimmer und Co. NICHT für Motorradwerke Zschopau. Alles Klar????????

Als Händler werden wir jedenfalls nicht auf den “fahrenden Zug” der Waldi-Rennsport-Fantasien aufspringen. Post criptum ..haltet eure Emmen in Ehren,eine Legende zu besitzen,unverwüstbar,robust und beliebt,das kann uns niemand nehmen  !!!
Kommentar: Uwe S. – 28. Januar 2010 @ 18:41


Die 2 großen Probleme, die letztlich hier niemand erkannt hat und mit denen auch niemand gerechnet hat: 1. Die “Jugend” von heute fährt nicht mehr Motorrad, 2. älteren Kunden bieten sich im 125er-Segment viele andere Alternativen.

Zum Punkt 1:
Zu dem mangelnden Interesse der Jugendlichen kommt erschwerend noch hinzu, dass diese bei ggf. aufkeimendem Willen zum Motorradfahren nicht mehr wie früher mit einfachen, günstigen Lösungen zufrieden ist, sondern dann stets nach Höherem strebt - in dem Falle würde es eine Repsol-Repilka etc. sein müssen. Die Idee des Herrn weiter oben, der mit Showtrucks und Equipment zu Jugendveranstaltungen fahren wollte, ist sicher sehr gut - ich würde weitergehen und an Schulen ins Mofaschein-Sponsoring gehen; was im Kleinen mit Rollern als Mofa-FS geht, wird als AG auch für den 125er-Schein möglich sein. Wichtig: freche Farben, auch für Mädchen, sportliche Modelle für Jungs und Mädels.

2. Ältere Kunden, die aufgrund des fehlenden “großen” Motorradscheins nur 125er fahren dürfen, lieben Chopper, bequeme Fahrzeuge. Junge Leute, die einsteigen wollen, möchten etwas Sportliches. Diesem muss man beidseitig Rechnung tragen. Und - nichts Langweiliges, kein zu großes Festhalten an Traditionen. Die Traditionalisten greifen auf ältere Modelle zurück, von denen es am Markt noch genug gibt.

Ich bin im Westen aufgewachsen und hatte zu MZ bis zum Erwerb des Führerscheins in 2004 keinen Bezug. Durch die 1000er und den Emmenrausch wurde ich auf die Marke aufmerksam - und sie fasziniert mich bis heute. Leider kann ich mir keine 1000er leisten, da auch kein Händlernetz hier oben im Norden existiert. Eine TS150 steht jedoch in der Garage und wartet auf Reanimation.

Vor ein paar Jahren haben wir Zschopau, den Platz des alten Werkes und das neue Werk besucht, konnten sogar eine Werksführung miterleben. Meine Hochachtung allen Mitarbeitern der MZ, die so für ihre Marke einstehen und sie einst mit ihrem Knowhow und Einsatz gelebt haben. weil sie zu bequem geworden ist.
Kommentar: Maria K. – 04. Februar 2010 @ 23:50


Es wird Zeit, daß die MZ dem Geschichtshimmel übergeben wird. Ich bin seit 1972 immer MZ in den verschiedensten Ausführungen gefahren. Zum Schluß ETZ 250. Wäre die Grenze damals schon offen gewesen - nur noch Enthusiasten oder Museen wüßten von der Marke. Nur Reparaturen, hinterherrennen den einfachsten Ersatzteilen, schlechte Qualität der Verschleißteile - Nie wieder.

Heute fahre ich neben dem Auto immer noch im Sommer Motorrad. BMW K 1300 GT - Schnell, Stark und vor allem Zuverlässig. Reparaturen - Keine, nur Ersatz von Verschleißteilen - Öl, Reifen, Bremsbacken. Ein Dank an das Berliner BMW-Werk für die ausgezeichnete Qualität.

MZ-Fahrer sein, bedeutete einer Notgemeinschaft anzugehören - es gab ja nichts anderes. Und wenn mir so ein “edles MZ-Teil” auf der Straße unterkommt gebe ich behutsam Gas und überhole damit symbolisch ohne Mühe ein Stück schlechter DDR-Vergangenheit.
Kommentar: jörg w. – 05. Februar 2010 @ 00:30


Ich hatte mal eine 3Tages Testtour mit der 1000 SF gemacht. Hätte die ABS gehabt wäre sie mir gewesen. Nach einer VFR 750. Ein wirklich gutes Produkt. Die Regierung verschwendet Geld für Afghanistan, fängt Piraten zum Duschen und Füttern. Und, die Heinis hauen eh wieder alles Kaputt.. Klasse

Aber für ein Traditionsunternehmen mit Arbeitsplätzen wollen sie keinen Cent rausrücken. Pfui. Sollen die es doch wie die Amis, Italiener und Franzosen machen. Nein, die Bullen müssen BMW oder Yamaha fahren. ( Klar ohne ABS kein Behördenmotorrad-macht auch Sinn)

Hier könnte der Staat helfen Baut etwas was der Staat nutzt und dann ist auch erst eimal Geld in der Kasse.. Die SFX mit ABS hätte Ducatis Monster das Leben schwer gemacht…. Schade das die Politiker hier Blind sind.
Kommentar: Christof W. – 05. Februar 2010 @ 16:00


Christof hat vollkommen recht… MZ baut(e) gute Motorräder und das zum fairen Preis. Die 1000er war ein gutes Motorrad und nach den Designstudien wäre ihr auch der Durchbruch gelungen. Sie hatte aber recht viel Gegenwind auch von der Presse…. und was war??? eine der besten Dauertestmaschinen seit langem schrieb damals MOTORRAD… und wo ist sie jetzt? mit den Malayen ist die Lizenz nun auch weg! Ob MZ es mit einem Elektroroller gelingen wird schwarze Zahlen zu schreiben bezweifle ich sehr. Man sollte besser sein Augenmerk auf die gut bewährte Zusammenarbeit mit Yamaha legen, sprich eine neue Baghira oder MZ mit einem bewährten Ein- oder Zweizylindermotor. Ich selbst fahre meine Baghira liebend gerne, denke aber ab und zu einige Pferde mehr wären nicht schlecht (siehe KTM). Mit den Komponenten könnte man was anfangen und mit Sicherheit auch ein Motorrad entwickeln was für Otto-Normalverbraucher bezahlbar bleibt. Und vor allem ein Deutsches Motorrad. Siehe BMW die kupferten die Idee vom Zweizylinder ab, weniger Kubik und verschiedene Varianten und schon verkauft sich das Ding (sogar für gutes Geld :-)). Also Kopf hoch Wimmer/Waldmann und Co. und überlegt was die Leute eigentlich sich wünschen bzw. brauchen (kein Elektrospielzeug oder 200PS Rakete) einfach ein Mopped zum fahren und Spaß haben!

Viele Grüße ich drück die Daumen und bleib Euch treu!!! Daniel L.
Kommentar: Daniel L. – 05. Februar 2010 @ 19:23


Es findet hier halt Zensur statt. OK. Keine Banken, keine Bürgschaft,kein Geld,keine Produktion. Aber das war doch schon am 25.Juni 2009 klar. Riesenklappe, nichts passiert, Enduro , Riesenjubel, neue 125 in der Planung, Riesenjubel,erste 3 Charlys produziert, Riesenjubel, GP 125 , Riesenjubel, GP 2, Riesenjubel.

Kein Startplatz, ist doch egal, Motorräder waren eh nur Hehlerware.
Kommentar: G.Schmidt – 05. Februar 2010 @ 23:16


Hallo Daniel, wo und wann hat MZ gute Motorräder gebaut? Was zeichnet einen fairen Preis aus? Ein Schrottmotorrad zum Billigpreis erworben heißt doch nicht gutes Preis-Leistungsverhältnis. Es ist einfach mal herausgeworfenes Geld. Und ein Motorrad ohne ABS - das geht schon mal gar nicht. Vielleicht vor 25 Jahren aber nicht heute. Und wenn die 1000èr der Rausreißer gewesen wäre. Wo sind denn die Bombenzulassungszahlen?

Also vergesst MZ. 1990 eingestellt wäre es eine halbwegs gute Erinnerung geblieben - Es gab schließlich in der SBZ keine Alternativen (Am Anfang Java CZ175 und 350). Den Krampf krampfhaft weiterführen das macht die ganze MZ-Posse nur noch lächerlich.

Träumt weiter die verqueren Ost-träume, dann braucht Ihr Euch nicht der Realität stellen und an was Ernsthaften werkeln. Und Schuld sind sowie so immer die Anderen - Banken, Politiker usw.. Und zum Schluß vielleicht noch die dummen Kunden die sich ernsthafte Motorräder kaufen und nicht auf Schrottkisten setzen.

Immer daran denken: Das Schwarze gehört nach Unten und der Kopf nach oben. Gute Fahrt
Einen Gruß in die BikerRunde Jörg
Kommentar: jörg w. – 06. Februar 2010 @ 10:26


Hallo Jörg, entschuldige, aber Dein Beitrag entspringt entweder einer erschreckenden Arroganz oder aber reiner Unwissenheit. Ich hoffe für Dich, dass es letzteres ist. MZ hat durchaus gute Motorräder gebaut, und das auch zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Ich benenne nur die Baghira, die zu ihrer Zeit ein sehr gutes Motorrad war und das zu einem angemessenen Preis (ich hatte eine). Das Fahrwerk war sehr gut (wie eigentlich bei allen “moderneren” MZs), jetzt vielleicht noch den aktuellen Yamaha-Motor (wie oben bereits gefordert)…schon wäre ich wieder ein potentieller Käufer! Es sind aber genau die von Dir (und anderen Unwissenden) propagierten Vorurteile, die der Marke nicht den verdienten (Verkaufs-)Erfolg eingespielt haben. MZ gleichzusetzen mit den alten Zweitaktern, ist schlichtweg überholt und ungerecht. Schließlich meint man heutzutage mit BMW auch nicht die alten /6-Modelle!

Nur zur Info: Bin “Wessi”, fahre seit gut 30 Jahren und nannte über 40 Motorräder mein eigen, verfüge also durchaus über Vergleichsmöglichkeiten. Ich wünsche Wimmer & Co. auf alle Fälle viel Erfolg! Siggi
Kommentar: Siggi L. – 06. Februar 2010 @ 16:57


Hallo jörg w. Das was du über deine 1300 GT schreibst trifft seit fast 4 Jahren auch auf meine 1000 SF zu. Ich habe auch ne Kawa und 3 Suzukis die bis jetzt auch nur Verschleißteile benötigten, also kann ich das mit den ” Ostschrott ” nicht bestätigen. Daß die 1000er allerdings zu billig verkauft wurde sehe ich außer Zweifel, denn wenn man im Detail schaut ( vorausgesetzt man hat ein bißchen Ahnung ) und den Produktionsstandort sieht wird das schnell klar. Zumal auch fast alle Zulieferteile m. W. aus Deutschland stammten.

Zum Thema ABS möchte ich noch ein paar Worte verlieren. Motorrad ohne ABS geht nicht, wenn ich daß lese weiß ich immer nicht ob ich lachen oder kotzen soll. Keins meiner Motorräder hat ABS. Ich hab’s bis jetzt auch noch nie vermisst und bin immer “oben” geblieben.
Kommentar: Norbert W. – 06. Februar 2010 @ 18:05


Hallo Norbert, Du hast einfach recht. Auf meiner damaligen MZ ETZ 250 bei max. Tempo 135 war ABS überflüssig. Die Straßen waren auch nur ein Drittel so voll.

Heute möchte ich als alter 60ig jähriger ahnungsloser Ingenieur die Segnungen von ABS nicht mehr missen, insbesondere wenn ich auf der Leibschger Audobaahhn in der Kurve bei Tempo 250 plötzlich von einer hustenden MZ ausgebremst werde.

Kann sein daß das Arroganz ist, kann sein daß das Ahnungslosigkeit ist. Für mich ist es einfach nur notwendige Sicherheit um noch ganz lange die Segnungen deutscher Ingenieurskunst genießen zu können. Und jetzt träumt Eure Ostnostalgischen Träume weiter. Die Praxis ist der Prüfstein der Geschichte - hieß es mal im Osten. Na schaun wir mal wie die krampfhafte nach hinten gerichtete Praxis für MZ so aussieht. Und immer dabei bleiben - Schuld sind immer die Anderen. Einen herzlichen Gruß in die MZ-FanGemeinde

Jörg
PS: Mein MZ-Gespann habe ich gleich nach der Wende verschenkt. Das war überfällig.
Kommentar: Jörg W. – 06. Februar 2010 @ 20:39


Hallo Biker,
ich kann nur sagen das genau diese Leute wie Jörg w. und Co die meiste Käuferschicht ausmacht. Sie meinen sie würden die Meinung aller vertreten und haben recht mit ihren “alten” Erfahrungen. Sorry auch wenn Du bereits 60 bist und studiert hast, heißt das nicht das Du über alle Interessen anderer Individualisten erhaben bist. Du fährst doch auch eine Yamahe, also diese Kooperation hatte schon mal mit MZ geklappt warum nicht auch heute. Und gehe mal in Deine Jugend zurück und erinner Dich an den Spot über Japaische abgekupferte Maschinen…. waren das damals alle Ahnungslose? Also immer am Stand der Technik messen. Die MZ wurde wie alle anderen Motorräder in ihrer Zeit ohne ABS gebaut. Heutzutage ist ABS natürlich nicht mehr wegzudenken, aber auch nur für diejenigen die es für notwendig halten. Ein altes Motorrad egal welchen Typs ein ABS nachzurüsten ist schlichtweg fern der Realität, also fahren wir weiter ohne ABS und bleiben mit dem Kopf oben. Aber daran denken Jörg nie den Kopf zu hoch heben, das könnte falsch verstanden werden…. wir träumen trotzdem weiter und hoffe auf einen zweiten guten Motorradbauer in Deutschland.

Übrigens von dem auch wir “Wessis” träumen! Dann noch viel Spaß beim biken, egal mit welchem Unterbau!
Kommentar: Daniel L. – 07. Februar 2010 @ 09:18


Zum Thema ABS bei Motorrädern kann ich aus meiner jetzigen Erfahrung heraus sagen, daß ICH einen Blockier-Verhinderer NICHT vermisse, ihn noch NIE vermißt habe und auch darin keinen für mich infrage kommenden Kaufaspekt sehe.

Meiner Meinung nach wird dem ABS bei Neu-Motorrädern soviel Argumentation geschenkt wie dem schon obligatorischen Features bei KFZ wie z.B. Klimaanlage,Fensterheber ect .Schön wenn man es hat, aber unbedingt notwendiger Natur eher weniger. Dem Motorrad-ABS wird nachgesagt das alleinige Kaufargument zu sein, und wenn z.B. ein Mopped auf dem Markt kommt und es nicht über jenen Verhinderer verfügt, wird es keinen Absatz finden.Dem stimme ich nicht zu. Also wie mir wird es sicher auch vielen anderen gehen, die keinen oder weniger Wert auf ein ABS legen.
Aber das ist eben alles Ansichtssache.

Und darin die evt .Marktstellung von potenziellen und/oder vorhandenen MZ-Bikes zu deuten, ist eben individuell und nicht auf alle zu verallgemeinern. Mit freundlichen Grüßen, Kevin.
Kommentar: KevinM82 – 07. Februar 2010 @ 10:47


Hi Jörg, hast du dir die 1300er gekauft weils ABS gibt, oder hättest du ein anderes Mopped gekauft wenns keins gäbe? Ich mach meine Kaufentscheidung nicht am ABS fest. Dafür bin ich zu emotional bei meiner Entscheidung für ein Bike. Rationaler kauf ich ein Auto. Und hast du dich mal mit der 1000er MZ beschäftigt, hast deine ” alten Erfahrungen mit Zweetaktern ” außerachtlassend das Motorrad betrachtet? Sie weißt alle Details eines modernen Motorrads auf, außer dem für DICH wichtigen ABS. Aber es sollte ja jeder ” sein ” Motorrad finden und fahren.

@ Daniel: Das sehe ich fast genau so.

Allzeit gute Fahrt und immer schön oben bleiben. Norbert
Kommentar: Norbert W. – 07. Februar 2010 @ 13:00


den herren W&W kann man nur glück wünschen. die 125er von mz waren immer schon gut. auch die 1000er sind gute motorräder. leider hätten wir motorradfahrer die dann auch kaufen müssen. aber es schreckt den käufer ab, wenn er dauernd hört, dass der hersteller - hier mz - immer in der krise steckt. wer möchte schon ein motorrad für viele euros kaufen um sich dann hinterher sorgen machen zu müssen, wo er die benötigten verschleißteile zum fahren her bekommt, oder ein ersatzteil, wenn mal was kaputt geht. mz ist seit der wende tot geredet worden und hat sebst auch seinen teil mit zu verantworten, durch falsche personalpolitik und das sich nicht dagegen wehren. mit freundlichem gruß torsten
Kommentar: torsten s. – 08. Februar 2010 @ 10:12


Hallo Freund eund Gegner von MZ!

Wieviele Marken gab es schon die totgeglaubt wurden und sich immer wieder an Freunden und Neueigner leidenschaftlichen Sammler etc. erfreuen? Jüngstes Beispiel siehe Buell… ??? Viele sagen was ein geiles Motorrad, andere spotten über deren Aussehen…. Viele verstehen die Welt nicht mehr das so eine Firma jetzt Pleite ist… und? wird es den Fans dieser Maschinen vom Kauf abhalten (na dann eben gebraucht)? nee eben nicht und so geht es MZ. Mit Sicherheit gehört ein gutes Management dazu eine Portion Glück und Geschick bei den Verhandlungen und man kann so einiges bewirken. Achja Aprilia, MV Agusta usw. um noch einige Namen zu nennen. Bei MZ ging es mit den Malayen in die Hose, deswegen besorgt Euch das Geld aus eigenem Land und die Fachkometenz bei der Planung und Entwicklung und es wird wieder aufwärts gehen mit MZ. Diejenigen die sich vom Namen abschrecken lassen, können ja weiterhin BMW und Co. fahren Hauptsache MZ kann andere potenzielle Kunden gewinnen…

Also auch diese Krise kann überwunden werden! Gruß und Daumen hoch!
Kommentar: Daniel L. – 08. Februar 2010 @ 17:25


Hallo, ein Problem von MZ ist freilich auch der Name. Viele Jüngere kennen MZ nicht, von denen die die Marke kennen haben viele ” zeetakter, Gurke, unzuverlässig, kein richtiges Motorrad ” im Kopf. Bei erst genannten ist MZ größtenteils selber schuld ( kein Showtruck an großen Motorradtreffpunkten, keine Aktionen an den selbigen, siehe z.B. KTM ), aber daß viele die MZ kennen es offenbar nicht möglich war oder ist über den Tellerrand hinauszusehen bzw. ihre festgefahrene Meinung über MZ zu überdenken indem man sich die 1000er mal angeschaut und auch gefahren hätte ist ein Armutszeugnis. Für mich war es auch erstmal undenkbar eine MZ zu kaufen, dann habe ich mich doch damit beschäftigt und dann eine gekauft. Habs bis jetzt nicht bereut.
Kommentar: Norbert W. – 09. Februar 2010 @ 18:14

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