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Hersteller-Logos Motorräder und ihre Embleme

Adler sind gern genommen. Oder einfach ein paar Flügel. Manchmal tut es auch nur ein Schriftzug. Wichtig ist die Einzigartigkeit, das Unverkennbare, der Wiedererkennungswert. Die Logos der Motorrad-Hersteller sind sehr vielfältig, doch eines ist allen gemein: Sie sollen der Marke ein zeitgemäßes Gesicht geben. Deshalb sind viele über die Jahre geändert worden. MOTORRAD erklärt, was sich hinter ihnen verbirgt.

Logo: Hersteller
Aprilia
Ein Auto wars, dem Aprilia seinen Namen zu verdanken hat. Genauer: der Lancia Aprilia. Für Firmengründer Alberto Beggio seinerzeit "das beste Auto der Welt". Und weil er nach dem Zweiten Weltkrieg die besten Fahrräder bauen wollte, musste er nicht lang überlegen, unter welchem Namen er das tun würde. 1968 kamen zu den Drahteseln Motorräder hinzu, und die sind bis heute mit dem Schriftzug versehen. Aktuell kommuniziert Aprilia sein Emblem mit Kleinbuchstaben in weißer Schrift auf rotem Grund. Auf den Motorrädern erscheint das Logo auch gerne mal ohne farblichen Hintergrund abwechselnd in Silber oder in Grau.

Benelli
Der Löwe war schon da. Er zierte den Werkseingang der Firma Molaroni – damals, Anfang des 20. Jahrhunderts, ebenfalls ein Zweiradhersteller, in dessen Räumlichkeiten Benelli 1911 einzog – und wurde kurzerhand ins Logo integriert. Die drei Sterne stehen für die Siege im Motorsport, die Antonio – genannt Tonino – Benelli eingefahren hat. Zusammen mit Siegeskranz und Löwe sollen sie für Mut und Stärke der Marke stehen. Diese drei Elemente blieben, wie die grüne Farbe, bis zum heutigen Tag erhalten. Auch sonst wurde das Logo bis in die Gegenwart nur ganz leicht geändert.

Beta
Enzo Bianchi und Arrigo Tosi sind wohl nur eingefleischten Fans der Marke ein Begriff. Dabei sind die beiden Firmengründer bis heute auf jeder Maschine verewigt. Wo? Im Schriftzug Beta, der bereits 1946 aus den Initialen der beiden entstand. In das eigentliche Logo hat es nur noch ein großes B geschafft. Und auch dieses ist einige Male in Schriftart und -typ verändert worden. Nur der Hauptfarbe, ein Rot, ist man über die Jahre treu geblieben.

Bimota
BI-MO-TA: Bianchi, Morri, Tamburini. Die drei Italiener bauten 1973 die Firma auf und aus den Anfangsbuchstaben ihrer Namen die Unternehmensbezeichnung. In der 36-jährigen Geschichte gab es eine insolvenzbedingte Pause von 2000 bis 2005 – erst Investoren sicherten das Fortbestehen. Inwieweit sich die Turbulenzen im Logo widerspiegeln, bleibt, wie vieles andere, fraglich. Bimota konnte oder wollte dazu nichts sagen. Die rote Umfahrung des Bimota-B, sie könnte daher die Lieblingskurve der Chefs nachzeichnen oder eine Marketingidee sein.

Buell: Blau ist die Farbe der Sehnsucht und die Farbe von Buell. 1983 entstand die erste Maschine in der Garage von Erik Buell, der ihr gleich seinen Namen auf den Tank schrieb. Bis zum Jahr 2000 nutzte das Unternehmen den Schriftzug mit oder ohne den Zusatz "American Motorcycles". In bestimmten Fällen wurde zudem ein stilisierter Pegasus mit dem Schriftzug zusammen abgebildet. Das fliegende Pferd ziert das Familienwappen Erik Buells, dessen Vorfahren aus dem Elsass stammen. 2001 wurde die Schrifttypographie leicht modifiziert. Seit 2005 ist der Buell-Schriftzug mit dem Zusatz "American Motorcycles" von einem Oval eingeschlossen und in Schwarz-Weiß, Blau-Weiß sowie in einer dreidimensional wirkenden Version gebräuchlich.

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BMW
Die Geschichte des BMW- Logos kennen Sie? Von wegen Propeller oder bayerische Landesfarben und so. Dann mal aufgepasst. Beides gehört nämlich – ganz oder teilweise – ins Reich der Mythen. Als die Bayerischen Motoren Werke GmbH im Juli 1917 aus der Rapp Motorenwerke GmbH hervorging, hat sie sich in Anlehnung an das Türschild der Vorgängerfirma ein eigenes Logo gegeben. Rund sollte es sein, mit Doppelstreifen umschlossen und den Markennamen enthalten. So weit die äußere Form. Das Innere, die vier gleich großen Dreieckssektoren, abwechselnd blau und weiß, sind in der Tat ein Verweis auf die Landesfarben Bayerns, auch wenn sie gegenüber denen des Wappens vertauscht sind. Das damalige Markenschutzgesetz verbot nämlich, "Staatswappen oder sonstige staatliche Hoheitszeichen" in ein Warenzeichen zu integrieren. Und die Propeller-Geschichte, nach der das BMW-Logo auf die Anfänge der Firma als Flugmotoren-Schmiede zurückgehe und eine rotierende Luftschraube symbolisiere? Sie wird seit 75 Jahren gepflegt und hat damit schon eine eigene Tradition.

Ducati
Mal rund, mal mit Flügeln, mal in Schreibschrift. Das Ducati-Logo hat in seiner inzwischen über 60-jährigen Geschichte einige Veränderungen mitgemacht und doch immer einen Schlüssel-moment der Firmengeschichte widergespiegelt. Das heutige Ducati-Logo vereint einige dieser historischen Versuche, der Marke ein Symbol zu geben. Da ist zunächst einmal die äußere Form, das Schild. Es soll für Erfolge und Prestige stehen. Farbe: Rot, seit den 1920er Jahren die offizielle italienische Motorsport-Lackierung und ein Zeichen für Leidenschaft. Und dann ist da noch die Kurve, das silberne Band unterhalb des Schriftzugs. Klar, weil die Kurve der spannendste Ort ist, eine Ducati zu fahren und deshalb im Logo nicht fehlen darf. Sagt Ducati.

Harley-Davidson
Um kaum ein zweites Emblem wird ein solcher Kult betrieben wie um das "Bar & Shield" von Harley-Davidson. Das fängt damit an, dass die Amerikaner penibel achtgeben, dass niemand anderes ihr Abzeichen verwendet. Und wenn sie doch einmal die Erlaubnis erteilen, dann nur unter Vorgaben – und sie tun gut daran. Nicht umsonst zählte Harley-Davidson 2008 als einziger reiner Motorradhersteller zu den 100 wertvollsten Marken der Welt. Wie ist der Kult entstanden? 1908 tauchte das "Bar & Shield" (Balken und Schild) erstmals auf Werkzeugboxen an den Motorrädern der Marke auf. Die ersten Maschinen zierte noch ein Schriftzug, den Bill Harleys Tante Janet entworfen hatte. Ab 1910 findet das Logo regelmäßige Verwendung. Wer es erdacht hat, ist hingegen nicht überliefert. Aufgrund der Ähnlichkeit mit Eisenbahn-Logos aus der damaligen Zeit wird spekuliert, die Kreation des Logos sei durch Walter Davidsons Tätigkeit bei der Eisenbahn inspiriert. Bereits 1922 war es in Orange-Schwarz gehalten.
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Logo: Hersteller
Honda
Jetzt wirds spirituell. Die Honda-Jungs erklären ihr geflügeltes Logo nämlich als "Symbol für Träume, die damit getragen werden". Klingt so ein bisschen nach einem cleanen, modern eingerichteten Raum, in dem junge BWLer mit Anzug und Krawatte arbeiten und draußen an der Tür steht: "Marketingabteilung". Ganz und gar nicht. Auch wenn Firmengründer S?ichir? Honda die Wahrheit über Entstehung und Idee des Honda-Logos wohl mit ins Grab genommen hat, gibt es doch – zumindest zu dessen Ursprung – eine schlüssige Interpretation. Die Geschichte des größten Motoren-herstellers der Welt beginnt 1947 mit – natürlich – Motorrädern. Das „Model A“ ist ein luftgekühlter Zweitakter, am Rahmen eines Herrenfahrrads montiert, mit einem Bettwärmer als Tank. In diesem Zusammenhang viel wichtiger ist allerdings, was vorne auf dem Schutzblech des Vorderrads prangt. Dort ist nämlich bereits als Plastik der Flügel zu sehen, den Honda heute in stilisierter 2D-Form weltweit als Logo verwendet.

Husqvarna
Husqvarna ist eine Stadt in Schweden. Übersetzt heißt sie  Mühlenhaus. Das erklärt aber nicht das Logo, diesen Kreis mit den drei Punkten. Soviel sei verraten, der Querschnitt eines Geländereifens ist es nicht. Auch wenn es gut passen würde. Das Emblem stammt aus einer Zeit, in der an motorisierte Fortbewegung nicht zu denken war. Es ist bei der Gründung 1689 entstanden und stellt einen Blick in den Lauf einer Muskete dar, die Husqvarna damals baute. Die drei Punkte sind Kimme und Korn. Bis 1970 wurde das Logo weiterentwickelt und trug zeitweilig eine Krone, um die Stellung als königlicher Hoflieferant zu zeigen.

Hyosung
Mit Hyosung ist es wie mit vielen Unternehmen  aus dem asiatischen Raum: Ihre wahre Schlagkraft kann man in Europa nur erahnen. Sie ist jedenfalls größer, als es etwa 3000 nach Deutschland importierte Motorräder vermuten lassen. Seit 2007 gehört Hyosung zu einem Konzern namens S&T, zu dem auchDas heutige Ducati-Logo besteht aus den wesentlichen Elementen rote Schildform, Schriftzug und silbernes Kurvenband. Daewoo zählt. Mit den Eigentumsverhältnissen hat sich das Logo geändert. Es zeigt jetzt eine Art Flügel, der Schnelligkeit und Komfort signalisieren und insgesamt ein dynamisches Image verkörpern soll. Blau hingegen war schon immer die Farbe von Hyosung und ist es weiterhin. Sie steht für zukunftsorientiertes Denken.

Logo-Geschichte K bis Y

KTM
Krass tolle Mopeds. Für alle, die der Interpretation des ein oder anderen KTM-Fans nicht folgen wollen, stehen die drei Buchstaben seit 1954 für Kronreif, Trunkenpolz, Mattighofen und damit für die früheren Chefs und den Firmensitz. Davor, von 1934 bis 1954, war Hans Trunkenpolz alleiniger Gründer, das K verwies auf Kraftfahrzeuge. Das derzeitige Logo entwarf Haus-und-Hof-Designer Gerald Kiska 1994. Seitdem besteht es fast unverändert. Einzig der Schriftwinkel ist heute schräger gestellt und das T höher gezogen. Das Orange drückt Eigenständigkeit aus. Kurios: Bereits das 1956er-Logo stand auf orangefarbenem Grund.

Moto Morini
M und M. Nein, nicht die Süßigkeit, sondern: Morini und Mazzetti. Unter diesem Namen baute Alfonso Morini mit Kompanion Mario Mazzetti bereits Motorräder, bevor er 1937 die Marke Moto Morini ins Leben rief. Das Doppel-M hat er anschließend übernommen, den Adler ebenfalls. In seiner Gestaltung war er allerdings sehr ähnlich dem Symbol, das sich der auch in Italien aufkommende Faschischmus in den Zeiten politischer Willkür gegeben hatte. Seit Anfang der 1970er Jahre sieht der Morini-Adler daher stilisierter aus und tut das auch seit der letzten Änderung in 2005.

MV Agusta
Mecchanica Verghera Agusta, kurz: MV Agusta. Das 1948 entstandene Logo der italienischen Zweiradmarke setzt sich zusammen aus Zahnrad, Flügel und Krone als Symbole für Technik, Flugzeug und Premium. Mecchanica heißt übersetzt: mechanische Fertigung. Verghera ist ein Stadteil von Samarate in Varese, dem Ort des Firmensitzes, und Agusta der Name des ehemaligen Eigentümers, Graf Domenico Agusta. Heute befindet sich MV bekanntermaßen in der Hand von Harley-Davidson. Der Ursprung des Logos geht noch zurück auf die Zeit, in der MV ausschließlich Produkte für die Flugindustrie fertigte.

Suzuki
S wie Suzuki. Michio Suzuki, der Firmengründer. Mitte der 1950er Jahre begann die vor 100 Jahren als Webstuhl-Hersteller gegründete Marke mit dem Bau von Autos und Krädern und entwickelte das S-Logo. Auch heute noch wird Suzuki von einem Mitglied der Familie geleitet: Osamu Suzuki. Obwohl der Name in Japan so geläufig ist wie Müller bei uns, gilt Suzuki weltweit als eine der bekanntesten Marken. In mehr als 50 Jahren wurde das Logo selbst nie geändert. Erst 2006 revidierte der Berliner Designprofessor Sven Voelker leicht das Größenverhältnis zwischen Wortmarke und S.

Kawasaki
Leinen los hieß es für Kawasaki im Jahr 1878, in dem das Unternehmen sein Imperium im Schiffsbau begründete. Die ersten Motorräder wurden erst 1961 vom Stapel gelassen und nehmen einen vergleichsweise kleinen Teil der Kawasaki-Geschäfte ein. Dafür einen sehr emotionalen, was sich auch im Logo ausdrücken soll. Das "Flying K" symbolisiert die Herausforderung, sich der Zukunft zu stellen, so Kawa. Seit 2003 steht es nicht mehr alleine, sondern nur noch zusammen mit dem Firmennamen und wahlweise dem Slogan "Let the good times roll" (Lass die guten Zeiten rollen). Die Farbe ist Rot, in den 1960ern und 1970ern war sie Schwarz oder Grün.
Moto Guzzi
Und noch ein Adler. Was aber hat er mit einer Motorradmarke wie Moto Guzzi zu tun? Eine Vergangenheit als Flugzeugbauer ist es jedenfalls nicht. Doch Mitgründer Giovanni Ravelli war Pilot der italienischen Fliegerstaffel und kam bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Ihm zu Ehren und als Zeichen ihrer Kameradschaft haben die beiden anderen Mitgründer, Giorgio Parodi, ebenfalls Pilot, und Mechaniker Carlo Guzzi, den Adler, das Emblem der italienischen Fliegerstaffel, in ihr Logo übernommen. Das war 1921. Heute breitet er seine Schwingen über dem Moto-Guzzi-Schriftzug aus, umrahmt von einer roten, ovalen Fläche mit goldenem Rand. Seit 2005 ist das Logo dreidimensional.

MZ
'55, '69, '93, 2009: Wer jetzt an für Deutschland erfolgreiche Fußball-Weltmeisterschaften denkt, liegt falsch. Die Zahlen stehen für die Jahre, in denen das MZ-Logo geändert wurde. Die letzte Änderung – Anfang 2009 – ist, sicher auch vor dem Hintergrund, dass es mit MZ weitergeht, die am wenigsten ein-schneidende. Für den Neustart kehrt die Marke ein Stück weit zu ihren Wurzeln zurück. Eine nach unten gerichtete Pfeilspitze ersetzt den bisherigen Kegel. Pfeilspitze? Genau. Die gabs ab 1922 auch schon im Logo von Dampfkraftwagen, kurz DKW. Der Marke also, mit der MZ historisch untrennbar verbunden ist. Dass die Buchstaben M und Z jetzt Motorenwerke statt Motorradwerk Zschopau bedeuten – zwischendrin firmierte die Marke sogar mal unter MuZ, was für Motorrad- und Zweiradwerke Zschopau stand –, ist zweitrangig. Die Farben, silberne Pfeilspitze, grünes Schild, weiße Schrift und goldene Umrandung, bleiben erhalten.

Triumph
Marken, die auf Triumph hören, gibt es viele. Zwei davon bauten Motorräder, eine tut es heute noch. Triumph in Hinckley ist, wie sollte es der Name anders zulassen, seit der Wiederbelebung 1984 durch John Bloor eine echte Erfolgsgeschichte. Untrennbar damit verbunden ist der gleichlautende Schriftzug in "Living Blue", lebendigem Blau, mit dem unverwechselbaren Schwung vom R zum H. Schon früher, 1907, hat die Marke ihren Schriftzug leicht verschnörkelt. Den Unterschwung gibt es seit 1934. Übrigens: Das Nürnberger Triumph-Werk, der andere Motorradbauer gleichen Namens, nutzte auch einen Schwung. Oben herum.

Voxan
Ohne den Zusatz "Motos made in France" könnte der Name Voxan für vieles stehen. Tatsächlich aber soll er an die Vulkangegend – auf französisch heißt Vulkan Volcan – erinnern, in der das Voxan-Werk am Fuße des Puy de Dôme im gleichnamigen Departement Frankreichs liegt. Eine Region, der sich die Firmengründer nicht erst verbunden fühlen, seit sie 1996 mit der noch jungen Marke Voxan auf dem Motorradmarkt starteten.

WMI Motorcycles
WMI Motorcycles, nie gehört? Vielleicht aber ist der Name Regal Raptor, Hersteller kleinvolumiger Motorräder, ein Begriff, unter dem die Marke zuvor firmierte. Hintergründe des neuen Namens sind rechtlicher Natur. Außerdem soll damit die Nähe zum östereichischen Importeur, Wilhelm Motor Int., kurz WMI, verdeutlicht werden. Das Ur-Logo stammt von 1992. Es steht für einen chinesischen König und zeigt einen Adler auf einem Schild sitzend, in dem WMI – früher Regal Raptor (königlicher Raubvogel) – sowie Motorcycles erscheint. Das Schild soll Stärke ausdrücken, der Adler Erhabenes, der "das Geheimnis der Ferne sieht, das uns Motorradfahrer antreibt", so offizielle Stimmen.

Victory
Wenn es den Markennamen nicht schon gäbe, müsste er erfunden werden: Victory, Sieg. Super. Vor allem im Zusammenhang mit diesem Logo. Ein blau ausgefülltes Oval, in dem der Markenname als Wortmarke erscheint, dazu Motorcycles, damit man weiß, um was es überhaupt geht. Darunter der Name des Mutterkonzerns Polaris und dessen Gründungsjahr 1954. Victory-Motorräder, "das neue amerikanische Motorrad", gibt es nämlich erst seit 1997, aber es wird noch viel von ihnen zu hören sein, wenn man dem Rest des Logos traut. Dort zu sehen: ein V mit seitlichen goldenen Flügeln vor einer Erdkugel. Alles klar?

Yamaha
Das rätselhafteste Logo stammt von Yamaha: drei gekreuzte Stimmgabeln, die man nur schwer mit Motorrädern in Verbindung bringt. Wie so oft liegt der Schlüssel auch hier in der Historie. Yamaha, vielmehr Torakusu Yamaha, begann 1887 mit dem Bau von Harmonikas und gründete zwei Jahre später eine Orgel-Manufaktur – da haben wir ja die Erklärung. Jein. Die Stimmgabeln besitzen nämlich noch eine tiefergehende Bedeutung. Sie symbolisieren die Harmonie zwischen den Bereichen Fertigung, Marketing, Technologie. Und sie stehen für die Kunden von Yamaha, ob als Individuen oder Gruppe. Normalerweise rot, ist das Logo im Motorsport blau.

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