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So lautet die Bilanz der Dauertest-Suzuki SV 650 S nach gut 18000 Kilometern

Die rote Suzuki SV 650 S erfreut sich unter den Redaktions-Kradlern größter Beliebtheit: Seit Dauertest-Beginn Ende Februar dieses Jahres hat sie bereits die Distanz Stuttgart-Melbourne absolviert. Drei dabei verblasene Pneu-Garnituren zeugen von ordentlichem Fahrspaß.Aufhorchen ließ das frühe Ende der Sekundärkette, die trotz erprobt guter Scottoiler-Pflege (automatische kettenschmierung) nach nur 14000 Kilometern ungleichmäßig gelängt war und einer neuen weichen mußte. Suzuki plädiert auf unsachgemäße Kettenspannung, mal sehen, wie sich das neue Gliederband gegen das Drehmoment der SV behauptet.Im Rahmen der 18000-Kilometer-Inspektion tauschte die Fachwerkstatt auf Garantie gleich den Steuerkettenspanner des vorderen Zylinders, da die Steuerkette durch schlagende Geräusche auf sich aufmerksam gemacht hatte. Danach herrschte Ruhe im Nockenwellenantrieb. Die Kupplung hatte ebenfalls unschön rumort. Deshalb wurde auf Empfehlung der Suzuki-Techniker der Kupplungskorb gelöst und gegenüber der ursprünglichen Position verdreht auf der Verzahnung der Getriebeeingangswelle montiert, um eventuelle Rundlaufabweichungen auszugleichen. Seitdem verrichtet auch dieses Teil seine Arbeit geräuschloser. Der Kupplungskorb weist übrigens schon recht tiefe Rattermarken auf, die Funktion der Kupplung leidet aber noch nicht darunter.Insgesamt also kleine Mängel, die den großen Fahrspaß mit der SV 650 S nicht trüben können.

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