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Den Prototyp der MotoGP-Bike-Replika RC213V-S präsentierte Honda auf der EICMA 2014.

Honda Africa Twin Prototyp und RC213V-S auf der EICMA 2014 Eine Studie, ein Prototyp

Honda zeigte auf der EICMA den Prototyp der neuen Africa Twin namens "True Adventure" und einen fahrfertigen Prototyp des MotoGP-Ablegers RC213V-S.

Wer vorhatte, sofort nach der Presse-Vorstellung auf der EICMA die neue Honda Africa Twin, bzw. "True Adventure" beim Händler zu bestellen, kann sich wieder entspannen: Das Motorrad ist noch im Projektstatus "Studie" und braucht noch etwas Reifezeit. Die ersten Eindrücke lassen in bester Africa-Twin-Tradition ein hochkarätiges Weltreise-Motorrad erwarten.

Von Honda war zu hören, es könne je nach Geschmack und Geldbeutel mit Elektronik aller Art aufgerüstet werden. Wir nehmen das "könne" ausdrücklich als gute Nachricht - es klingt, als könne man viel Elektronik auch weglassen, was Reparaturen am Straßenrand zwischen Cochabama und Santa Cruz de la Sierra erleichtern dürfte.

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Auch das zweite auf der EICMA präsentierte Motorrad, der straßentaugliche MotoGP-Ableger RC213V-S, ist noch nicht endgültig serienfertig - und wird es wohl auch nie werden. Der Hypersportler mit Einliter-V4-Motor soll zunächst nur auf Bestellung gebaut werden. Beim Preis gilt vermutlich das Rolls-Royce-Prinzip: Wer danach fragen muss, kann es sich eh nicht leisten.

Marc Márquez, der die Honda RC213V-S auf die Bühne fuhr, kennt dieses Problem offensichtlich nicht: "Dieses Motorrad hat Honda nur für mich gebaut, weil ich beim MotoGP-Fahren so viel Spaß habe." Spaß beiseite, ein Rennlizenz ist nicht erforderlich, um die Honda RV213V-S zu bestellen.

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