Honda CB 500 (LT) (Archivversion) Lesererfahrungen

31 000 Kilometer habe ich in 18 Monaten auf der CB 500 zurückgelegt und dabei Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Österreich und Stadtverkehr in Berlin er- und überlebt. Bei Kilometer 2925 schliff die Kette am Hauptständer. Der Anschlag war verbogen. Die Honda-Kette hat sich nach 16 351 Kilometern verabschiedet. Das Fahrwerk reicht für den Alltag, auf schwierigem Untergrund jedoch schlagen Federbeine und Gabel durch. Mir gefallen die Bridgestone Exedra - ein Satz hielt 15 670 Kilometer - genauso gut wie die Metzeler. Als großen Mangel empfinde ich die Herstellung von Zylinder und Motor in einem Block. Müssen die Zylinder mal geschliffen werden, geht das richtig ins Geld. Mein Fazit: Wer«s gern ein bißchen flott und quirlig hat, bekommt superviel Motorrad zu einem menschenfreundlichen Preis. Jörg Bressau, 10629 Berlin

Ich kaufte meine CB 500 im Frühjahr 1994 in der gedrosselten Einsteiger-Version mit in Österreich 27 PS. Nach 2000 Kilometern ließ ich das Motorrad auf 50 PS entdrosseln. Bisher habe ich zirka 8000 Kilometer zurückgelegt. Dabei traten keine Probleme auf. Die Vorderbremse ist bei härterem Zupacken etwas schwammig, bietet jedoch ordentliche Bremsleistung. Das Motorrad läuft laut Tacho gut 185 km/h. Der Verbrauch beträgt je nach Fahrweise 4,5 bis sechs Liter. Ich kann dieses Motorrad absolut empfehlen. Michael Gasz, 1150 Wien

Ich erwarb im April 1995 meine Honda CB 500 (EZ 4/1994) mit 22 000 Kilometern. Heute zeigt der Zähler 34 000, und ich habe den Kauf noch nie bereut. Die Honda ist sehr handlich selbst mit Sozius und Gepäck und macht auch mit 34 PS viel Spaß. Der Verbrauch liegt bei durchschnittlich fünf Litern. Ich habe mit Bridgestone Exedra gute Erfahrungen gemacht. Die Lebenserwartung des Hinterreifens liegt bei etwa 12 000 Kilometern. Bei meiner CB 500 mußte in nur sechs Monaten dreimal der Steuerkettenspanner auf Garantie gewechselt werden. Momentan fahre ich einen modifizierten Steuerkettenspanner, der immerhin schon 4000 Kilometer hält. Doch sonst glänzt die Honda CB 500 durch ihre saubere Verarbeitung und ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis. Patrick Holland-Moritz, 63505 Langenselbold

Als Einsteigermaschine mit 34 PS erfüllt die CB 500 alle meine Erwartungen: gute Kurvenlage, sicher geradeaus, wendig im Stadtverkehr und sehr angenehm mit Sozia, Zelt und Schlafsäcken. Ich habe in der ersten Saison 6500 Kilometer zurückgelegt und keine Probleme gehabt. Lediglich die hintere Federung zeigt Schwächen bei voller Beladung. Insgesamt bin ich sehr zufrieden und freue mich auf die nächste Saison mit 50 PS. Britta Gaitzsch, 10967 Berlin

Im Februar vorigen Jahres kaufte ich mir als Bikerneuling die CB 500 mit 34 PS. Das Getriebe läßt sich seidenweich schalten. Zum Touren auf längeren Strecken sind die Sitzposition und die gut gepolsterte Sitzbank bestens geeignet. Der Motor beließ es bei fünf bis sechs Litern Normal auf 100 Kilometer. Solo genügten die 34 PS, mit Sozius braucht man mehr Leistung. Das Motorrad erreicht mit 34 PS nach Tacho bergab 170 km/h. Der Motor läuft ruhig, und das Fahrwerk ist super abgestimmt. Ich legte bisher problemlose 12 600 Kilometer zurück. Claas Büscher, 28355 Bremen

Liebe auf den ersten Blick war es nicht, aber bereut habe ich den Kauf der CB 500 auf 17 000 Kilometer nie. Sie begleitete mich in den Bayerischen Wald und die Alpen, ans Ende der Welt - Kap Finisterre in Spanien - und zum Motorradtraining auf den Nürburgring. Ich leistete mir einen Honda-Kofferträger mit Koffern von Hepco und Becker und fahre die CB 500 mit 50 PS. Sie zieht schnell weg, und die möglichen 180 km/h probiere ich nur kurz auf der Autobahn aus. Sprit verbraucht sie etwa 5,2 Liter auf 100 Kilometer. Einzige Garantie-Reparatur war ein angelaufener Scheinwerfer. Was mir an der Maschine so gefällt, ist das bequeme Sitzen, der kleine Kofferraum unter der Sitzbank und ihre Fahrwilligkeit. Allerdings muß man sie hoch drehen, schaltfaul darf man nicht sein. Ich bin mit der CB 500 sehr zufrieden. Silke Laila Vogl, 94032 Passau

Ich entschloß mich 1994, Vernunft anzunehmen und meine ungedrosselte CBR 1000 durch eine CB 500 mit 58 PS zu ersetzen. Nach zwei Sommern und 12 000 Kilometern sind meine Erwartungen erfüllt. Mit einer Ausnahme: Vernunft - Fehlanzeige. Dieses "Beikle" ist eine graue Maus. Doch es bietet etwas Besonderes: Draufsitzen, wohlfühlen und Spaß haben. Das spielerische Handling und die Gier nach Kurven vermitteln Fahrspaß, der im krassen Gegensatz zu Image, Motorleistung und Preis steht. Die CB 500 kann im Stadtverkehr ihre Wendigkeit ausspielen und ist für Langstrecken genauso geeignet wie zur Hatz auf Alpenpässen. Aber auch die Big Bikes sehen den Twin häufig entfliehen, wenn Schräglage mit Motorleistung konkurriert. Die Abrüstung von der CBR 1000 zur CB 500 führte tatsächlich zu viel mehr Spaß am Motorradfahren. Wohl dem, der dazu reif genug ist. Hans-Peter Achenbach, Stuttgart

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