Honda CBR 600 FS

In der Einführungsrunde nehme ich die ersten Ecken fast zu eng, da die Honda wesentlich einfacher in die Kurven fällt als zuvor die Ducati. Bremsen, Schalten, Einlenken, alles geht plötzlich so leicht. Schwächen zeigen sich erst bei der Zeitenjagd. Beim späten Anbremsen und Herunterschalten verzögert der Motor derartig, dass du die gewünschte Kurvengeschwindigkeit nicht halten kannst, ohne vor dem Scheitelpunkt der Kurve bereits wieder ans Gas zu gehen – der Lastwechsel bringt jedoch starke Unruhe ins weich abgestimmte Fahrwerk. Im nächsthöheren Gang fehlt der CBR leider der Druck beim Herausbeschleunigen. Generell erweist sich der Allrounder bei humaner Gangart noch als superhandlich. Unter Zug jedoch ist er aufgrund der schwammigen Fahrwerksabstimmung am schwierigsten auf einem eng gewähltem Kurs zu halten. Kritisch: Fußrasten und Auspuff setzten hart auf.

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