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Honda CBR 600 RR Technik

Foto: Honda
Bei den 600em ist die Suche nach mehr Leistung noch diffiziler als bei den 1000ern, schließlich bewegt man sich nominell bereits jenseits von 200 PS pro Liter. Für die neue CBR proklamiert Honda »nur« drei zusätzliche PS, betreibt jedoch einen enormen Aufwand, um die Dynamik zu verbessern. Und zwar durch eine radikale Diät, die einen Gewichtsverlust von strammen acht Kilogramm ergab. Geblieben ist der Underseat-Auspuff, obwohl der Schalldämpfer ungünstig weit weg vom Schwerpunkt platziert ist. Vorteile: schlanke Bauweise und drehmomentfreundliche
Auspufflänge.

Um das Motorrad nicht nur leichter, sondern auch kompakter zu machen, musste ein völlig neuer Motor her, rund drei Zentimeter kürzer als sein Vorgänger. Erstmals im Supersportbereich verwendet Honda
einen Klopfsensor, der die Verbrennung überwacht und bei Unregelmäßigkeiten die Vorzündung zurücknimmt. Die Einspritzung arbeitet – wie übrigens schon bei der aktuellen ZX-6R – zweistufig, bei hohen Drehzahlen injiziert ein zweiter Satz Düsen zusätzlichen Treibstoff von oben in den Ansaugkanal. Dies bringt in Kombination mit einem optimierten Ansaugbereich inklusive Luftführung durch den Lenkkopf des Rahmens das gewünschte Plus an Leistung und Drehmoment.

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