Honda CBR 900 RR (FB) (Archivversion) Die Blade und Baba

Fireblade – ein Name, der anno 1992 die Zweiradwelt erschütterte. Kompromisslos leicht, belebte die CBR 900 RR das 900er-Segment wieder, schuf eine ganz neue Kategorie des leichten Sportmotorrades, mit souveräner Leistung und einfacher Handhabung. Ein Motorrad, das Maßstäbe setzte, vielleicht auch wegen seiner ungewöhnlichen Konzeption – mit breitem 16-Zoll-Vorderrad, wo alle Welt auf 17-Zöller setzte, mit mächtiger Telegabel, als Upside-down gerade besonders hip war, mit moderatem Hub-Bohrungs-Verhältnis, als der Run auf hohe Drehzahlen dank Ultra-Kurzhubern immer schneller wurde. Nunmehr fünf Generationen feilten evolutionär an dem leichten Sportler mit der außergewöhnlichen Erscheinung. Eine Geschichte voller Testsiege, voller technischer Überraschungen. Eine gute Geschichte, eine Erfolgsstory.Sie wäre anders ohne Tadao Baba (hier mit MOTORRAD-Redakteur Jörg Schüller), Entwicklungsleiter und geistiger Vater der Blade. Baba steht nicht nur am CAD-Bildschirm, sondern er streift auch heute noch, im jungen Testfahreralter von 57, das Leder über, um im Renntempo Entwicklungen zu prüfen. Kämpferisch stellt er sich jeder Kritik, souverän spielt er sein immenses Fachwissen aus. Tadao Baba, eine beeindruckende Persönlichkeit, einer der Großen unter den Motorrad-Konstrukteuren.

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