Honda CRF 450 R (VT) (Archivversion) Standpunkt

Honda CRF 450 R: Der Motor fährt sich ähnlich einem 500er-Zweitakter, nur setzt die Kraft sanfter und gleichmäßiger ein. Das Fahrwerk ist straff, aber komfortabel abgestimmt. Sitzposition und die Balance sind wie von Honda gewohnt sehr gut. Details wie Stahllenker, weiche Sitzbank und fehlende Schnellverstellung der Kupplung trüben den positiven Eindruck etwas, ansonsten aber der neue Maßstab in der großen Klasse. Der kräftige Motor braucht jedoch einen Fahrer mit Kondition und Power.Husaberg FC 550: Dieses Motorrad ist einfach anders als die Konkurrenz. Der Motor zieht bullig los, so habe ich mir immer einen Viertakter alter Schule vorgestellt. Ist man eingefleischter Viertakt-Fan und kann über Vibrationen, schwergängige Schaltung sowie das problematische Startverhalten hinwegsehen, dann ist die Husaberg die richtige Wahl. KTM 520 SX: Das Vorderrad lässt sich nur mit Mühe am Boden halten. Rechtzeitig geschaltet hat man Vortrieb ohne Ende. Die Hydraulikkupplung und der Lenker von Magura sind top. Negativ ist die schmale, harte Sitzbank. Die KTM zeigt mir als Fahrer des Öfteren Grenzen auf. Einen Moment nicht voll konzentriert, und der Gaul geht durch. Aber das macht den Kick dieses Motorrads aus.Yamaha YZ 426 F: Die Leistung setzt in keinem Bereich explosiv ein, so das man bedenkenlos früh ans Gas kann. Wer sich an das frontlastige Fahrverhalten gewöhnt hat, flitzt den Konkurrenten um die Ohren. Für mich ist die YZ das am leichtesten zu fahrende Motorrad. Braucht sie wirklich mehr Leistung? Meiner Meinung nach nur am Start. Doch wie heißt es so schön: Der Start ist das halbe Rennen.

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