Honda Dream 50 (FB) (Archivversion) Lange her: Honda CR 110 Renner von 1961

Auch beim Einstieg in die Schnapsglasklasse 1961 blieb Firmen-Chef Soichiro Honda seiner Motoren-Philosophie treu. Während Suzuki und Kreidler die Loorbeeren mit leistungsstarken Zweitaktern einheimsten, setzte das Honda-Team auf den Viertakt-Renner CR 110. In den darauffolgenden Jahren fuhr Werksfahrer Luigi Taveri zwar etliche Sieg ein, in der Weltmeisterschaft reichte es jedoch nur zu einem dritten Rang. Der CR 110 fehlte es an Drehzahl und damit an Leistung. Trotz Vierventiltechnik und Achtgang-Getriebe schafften die Werksfahrer auch gegen Ende der Saison nicht den Anschluß an die Zweitakt-Elite. Hondas Schlußfolgerung: Die RC 112, deren Zweizylinder-Viertaktmotor einer maximale Drehzahl von 22000 U7min locker gewachsen war und damit den Leistungsnachteil kompensieren konnte. 1965 holte Ralph Bryans mit dem kleinen Twin den ersten und einzigen WM-Titel in der 50er Klasse für Honda.

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