Honda Fireblade (Archivversion)

Unter den japanischen 1000ern war die Fireblade bislang ohnehin schon die leichteste. Weil sich aber gesteigerte Fahrdynamik nicht allein über Leistung, sondern nur über das Leistungsgewicht und eine optimale Gewichtsverteilung erreichen lässt, geht Honda diesen Weg konsequent weiter. Leichtere Räder und Bremsen, leichterer Motor, schlankerer Rahmen, kleinere Batterie. Überall wurde Gramm für Gramm abgespeckt. Laut Honda soll die Fire­blade des Jahrgangs 2008 vollgetankt nur noch 199 Kilogramm auf die Waage bringen. Für die Vorgängerin hatte MOTORRAD noch 205 Kilo ermittelt. Dazu ermöglicht die Abkehr vom Under­seat-Auspuff, wie sie auch bei den aktuellen MotoGP-Maschinen von Honda zu sehen ist, eine bessere Zentralisation der Massen. Zumal im gleichen Zuge auch das Rahmenheck in Anlehnung an die Optik der HRC-Renner wesentlich schlanker und leichter geworden ist. Bei aller Kompaktheit wuchsen bei nahezu unver-ändertem Tank­inhalt von 17,7 Litern dennoch das Volumen von Auspuff und Ansaugtrakt.

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