Honda Hornet 600 (Archivversion)

Honda Hornet 600

Ist es wirklich schon acht Jahre her? Tatsächlich, zur Saison 1998 debütierte die Hornet 600, und sie hat es mit wenig Modellpflege geschafft, der frischeste unter den Dauerbrennern zu bleiben. Nach so langer Zeit lohnt jedoch eine Modernisierung, und deshalb kommt die 2007er-Hornet mit neuem Motor und neuem Fahrwerk. Ihr 599er-Vierzylinder stammt vom Triebwerk der CBR 600 RR ab, der Rahmen bleibt zwar
dem bisherigen Bauprinzip treu, wird jedoch aus drei Alugussteilen statt aus Stahlprofilen zusammengesetzt.
Wesentlich mehr Mühe als bei der Vorgängerin hat sich Honda bei der optischen Verbindung dieser beiden Haupt-Baugruppen gegeben. Obwohl für die Verbindung zwischen Zylinderfuß und Rahmen weiterhin hemdsärmelige Blechwinkel benutzt werden, wirkt die Motorpartie jetzt
so aufgeräumt, wie es sich für ein unverkleidetes Motorrad gehört. Durch den RR-Motor hat die Hornet fünf PS gewonnen und fünf Kilogramm verloren, mit 19 Litern vollgetankt wiegt sie nun 198 Kilo. Das Drehmoment des kurzhubigeren neuen Vierzylinders bleibt bei 65 Nm.
Am stärksten wirkt die Frontpartie mit einem dreieckig nach vorn zugespitzten Scheinwerfer, der von seitlichen Flügelchen eingefasst und
von einem ebenfalls dreieckigen Instrumententräger gekrönt wird. Ein enormer Fortschritt im Vergleich zum alten Rundscheinwerfer. Es darf
als Zugeständnis an die Hornet-Fans in Deutschland angesehen werden, dass die Neue optional mit einem CBS/ABS ausgestattet werden
kann. Es handelt sich um die bewährte Bremsanlage, die bereits bei der Deauville und der CBF 1000 verwendet wird. In einem solchen Feger trotzdem eine ungewöhnliche Wahl.
n Vierzylinder n 599 cm3 n 102 PS n Preis k. A.

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