Honda NSR 500-GP-Rennmaschine (VT) (Archivversion) Kevin Schwantz

Während seiner ganzen Karriere blieb Kevin Schwantz unerschütterlich der Marke Suzuki treu, doch bei den Testfahrten in Eastern Creek kam es zu einem kleinen Verrat: In neutrales Leder gehüllt, stieg der Ex-Weltmeister 16 Monate nach seinem offiziellen Rücktritt vom Motorradsport zu Testfahrten auf die 500er Werksrenner von Honda. Als freier Mitarbeiter des US-Magazins »Cycle World« schwang sich Kevin endlich in den Sattel jener Maschine, die er jahrelang erbittert bekämpfte. »Welch ein Motorrad! Es fährt sich dreimal besser, als ich je gedacht hätte«, entfuhr es Schwantz bei seinem ersten Boxenstopp mit Doohans Vierzylindermaschine. »Die größte Überraschung ist, wie leicht sich die Honda fahren läßt. Vor dem Losfahren dachte ich, weil das Motorrad ausschließlich für Doohan entwickelt wurde, würde es auch nur mit seinem Fahrstil funktionieren. Doch das Gegenteil ist der Fall - es ist unglaublich, wie einfach und perfekt alles von der Hand geht. Der Motor hat keine bösartigen Überraschungen parat, das Fahrwerk ist schlicht perfekt.« Auch von der V2 war Schwantz positiv überrascht. »Sie hat überraschend viel Power, ist aber schon fast zu handlich und muß sehr bewußt und konzentriert gefahren werden. Der Vierzylinder ist wie ein großer Bruder, der alles noch ein bißchen besser kann!“

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