Honda präsentiert ABS für Supersportler Neue Fireblade und neue CBR 600 RR

Foto: Honda
Anfangs wurden ABS-Systeme von Sportmotorradfahrern belächelt, handelte es sich doch um sehr schwere Systeme, welche die Bremsleistung nur grob regelten und Bremswege erzeugten, die jeder sportliche Fahrer locker unterbieten konnte. Zumindest bei Bremsungen auf trockener Strasse konnten geübte Motorradfahrer den ABS-Systemen tatsächlich lange Zeit Paroli bieten. Doch die Technik wurde fortwährend weiterentwickelt, und jetzt ist sie mittlerweile so gut, dass sie, laut Honda, auch in Supersportmaschinen einsetzbar ist und selbst unter Rennstreckenbedingungen besser bremst, als jeder Fahrer das könnte. MOTORRAD berichtete bereits in Ausgabe 14/2008 über das ABS für die CBR 600 RR. Was zu erwarten war, wurde jetzt von Honda bestätigt: das Supersportler-ABS wird 2009 auch in der Fireblade zu haben sein. Hondas neu entwickeltes CBS-ABS-Bremssystem soll seine Leistung durch ein Brake-by-Wire-System erreichen, also eine elektronisch angesteuerte Bremse, welche auf beide Räder gleichzeitig wirkt und das Pulsieren in den Bremshebeln unterbindet, so dass der Fahrer die Bremse immer gut dosieren kann. Dieses System soll immer und unter allen Gegebenheiten eine gute Bremsung durch hohe Bremsstabilität und optimal ausgenutzte Bremsleistung an Vorder- und Hinterrad ermöglichen.
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MOTORRAD wird schnellstmöglich testen, ob das ABS-Bremssystem neben den bekannten Vorteilen im Straßenverkehr auch messbare Vorteile auf der Rennstrecke bringt.

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