Honda Ultrard Tresoldi Lichtgestalt

Foto: Motociclismo
Überdimensional ist gar kein Ausdruck: Der Scheinwerfer eines Mini Cooper dominiert den Hornet 900-Umbau des Mailänder Honda-Händlers Giulio Tresoldi. Das Riesenauge soll nicht nur für ausreichend Erleuchtung sorgen, sondern dient, dank seiner ovalen Form, gleichzeitig als kleiner Windschutz. Den Vierzylinder-Reihenmotor mit 108 PS lackierte Tresoldi in edlem Mattschwarz und entwarf rundherum seine „Ultrard“, frei übersetzt etwa: jenseits der Supermoto, Ultramotard halt. Er holte sich Braking-Bremsen in Wave-Form, eine White-Power- Gabel und ein Matris-Federbein, dazu eine Radial-Bremspumpe und eine Kupplung von Magura. Das Cockpit und die Ergal-Speichenräder rund um Talon-Naben baute er selbst. Optisch nahm Tresoldi, in Italien bekannt für einfallsreiche Umbauten, Anleihen bei Hondas MotoGP-Maschine und verpasste seiner Ultrard einen Bürzel im Stil der RC 211 V mit dem obligatorischen Endrohr unter der Sitzbank. Zum Renneinsatz soll die Riesen-Supermoto auch taugen: Dann lässt sich ihr Riesenauge mittels dreier Schrauben ganz einfach abnehmen.

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