Honda-V4-Superbikes VFR 750 R/RC 30 und RVF 750 R/RC 45 (Archivversion)

Punktgenau zur Einführung der ersten Weltmeisterschaft der 750er-Superbike-Klasse präsentierte Honda 1988 die kompromisslose
RC 30, die in allen nationalen wie internationalen Rennen dominierte. Im Serientrimm brachte es der V4 auf 112 PS, mit HRC-Rennkit drückte die RC 30 rund 133 PS bei 12500/min auf die Prüfstandsrolle. Begabte Tuner setzten durch Feinarbeit nochmals zehn PS drauf. Mehr ging schon deshalb nicht, weil die homologierten Gleichdruckvergaser mit 35,3 Millimeter Durchmesser als regelrechte Drossel wirkten.
Dieses Manko war der 43850 Mark teuren RVF 750 R/RC 45, Baujahr 1994, fremd. Mit satten 46er-Saugrohren, größeren Ventilen bei einer zwei Millimeter größeren Bohrung und entsprechend kurzem Hub brachte es das Nachfolge-
modell serienmäßig auf 120 PS, der HRC-Rennkit schob noch einmal 30 Pferde nach. Trotz aller Anstrengungen blieb der angepeilte Durchmarsch im Rennsport aus. Lediglich 1997 schloss der US-Amerikaner John Kocinski die Superbike-Saison als Weltmeister auf einer RC 45 ab.

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