Husaberg 2007 Zweifarbig

Blau/Gelb waren bislang die dominierenden Farben des früher schwedischen Offroad-Spezialisten, der nun mitsamt Fertigung beim Mutterkonzern KTM in Österreich untergeschlüpft ist. Die traditionellen schwedischen Farben finden sich weiterhin an den
drei Enduro-Modellen, dagegen kommen die Supermotos ab dem Modelljahr 2007 im eigenständigen dunklen Gewand.
Technisch beschränken sich die Modifikationen auf Detailänderungen, vornehmlich aktualisierte WP-Federelemente vorn und hinten mit neuer Abstimmung, verbesserter Technik sowie gewichtsoptimierenden Maßnahmen. Wie bei KTM schon im letzten Jahr haben nun auch alle Husabergs gefräste Gabelbrücken mit einem drehbaren Schaftrohr, so dass der Nachlauf sich leicht und schnell in zwei Positionen verändern lässt. Preload-Adjuster für die Gabel sind ab 2007 ebenfalls serienmäßig an allen Versionen. Der Motor wurde im Bereich der Kurbelwellenlagerung verstärkt und modifiziert, das betrifft auch die Lagerung
des charakteristischen, gegenläufig auf der Kurbelwelle drehenden Ausgleichsgewichts. Geänderte Anlaufscheiben verbessern die Standfestigkeit des Getriebes, die Wasserpumpe erhielt eine zuverlässigere Abdichtung.
Nachdem die zu schwerfälligen Crosser bereits vor einiger Zeit aus dem Programm fielen, konzentriert sich Husaberg künftig auf Enduros und Supermotos mit großen Hubräumen von 450 bis 650 cm3. Alle Versionen haben E-Starter, die Preise für die 2007er-Modelle beginnen bei 8100 Euro für die
Enduro FE 450e und reichen bis 9100 Euro für
die große Supermoto FS 650e mit Straßenzulassung, jeweils zuzüglich Nebenkosten. gt

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