Husaberg 600 FE (VT) (Archivversion) Ausfälle und Defekte

Personenschäden waren diesmal nicht zu beklagen, hier ein kurzer Überblick über Materialschäden.Husaberg: Zunächst gab die dubiose Befestigung der Kühlerverkleidungen ihren Geist auf. Die Tachowelle knickte beim Einfedern immer weit aus, bis sie an der Kühlerverkleidung hängenblieb und abriß. Der Tacho, dessen Beleuchtungseinsatz ständig herausfiel, funktionierte ohnhin nicht, da der Mitnehmer am Antrieb verbog. Nervig: Der Kickstarter klemmte oft auf halbem Weg. Husqvarna: Von Haus aus sind bereits seit Jahren die Lenkkopflager zu stramm eingestellt, was sich offensichtlich bisher nicht bis ins Werk herumgesprochen hat. Schon beim ersten Ankicken verbog die Feder des Seitenständers, weil die Husky auf dem Ständer stehend angetreten wurde - selber schuld. Ungleich gefährlicher: Die Sicherungssplinte am Bremsbelagbolzen wurden offensichtlich von Gestrüpp oder Ästen herausgezogen, so daß der Bolzen in die Speichen wanderte. Der umsichtige Endurist sollte gelegentlich ein Auge auf diese Stelle werfen. Das gilt übrigens auch für die gleichen Brembo-Zangen von Husaberg oder KTM. Der bei einem leichten Ausrutscher verbogene, weiche Lenker konnte mit einem Rohr wieder gerichtet werden. Gefährdet sind die hinteren Blinker, die bei Sprüngen auf den Auspuff schlagen.KTM: Die weiche Seitenständer-Halterung verbog bereits am ersten Tag. Durch Vibrationen zerbröselte die Hupe und verschmorte auf den Krümmern. Die vorbildlich verstaute Werkzeugtasche fiel aus der Halterung, da das Haltegummi riß. Ansonsten macht die sauber verarbeitete SXC einen sehr robusten Eindruck.

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