Husaberg FC 501 (Archivversion)

500 cm³ war lange Zeit das Limit in der großen Klasse, bis es 1993 für Viertakter auf 650 cm³ angehoben wurde. Husaberg bietet dem Viertaktfan daher die Wahl zwischen der 600er und der 500er. MOTORRAD entschied sich für die kleinere Version, da gewöhnliche Sterbliche von der ultrabrutalen, kaum beherrschbaren 600er lieber die Finger lassen sollten. Für 99 Prozent der Cross-Fahrer ist die 500er die bessere Wahl. Eine Ölpumpe, die den Zylindserkopf und die Kurbelwelle versorgt, soll die Husaberg-Motoren nun standfest machen. Beatmet wird die Crossversion nur noch über einen kleinen Luftfilter unter dem Tank, regelmäßige Säuberung ist da besonders wichtig. Fahrwerksmäßig setzt sich bei den Schweden hauseigenes Material durch: Bei der Federung wurde Öhlins nicht mehr berücksichtigt, statt dessen WP Suspension, die wie Husaberg mittlerweile zur KTM-Gruppe gehören. Wuchtig wirkt die 50 Millimeter dicke WP-»Extreme«-Gabel, sie dürfte an der leichten Gewichtszunahme gegenüber früheren Modellen nicht unbeteiligt sein. Von Übergewicht kann man bei 112 Kilogramm Trockengewicht aber noch lange nicht sprechen.

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