Husaberg FE 650e (VT) (Archivversion) Fazit

»Power is nothing without control! Erst wenn die Dosierbarkeit stimmt, sind schnelle und gleichzeitig sichere Runden möglich. Die Yamaha zeigt, dass die einfach zu handhabende Power einer 250er auf den engen, oft rutschigen Endurostrecken am besten in Vortrieb umzusetzen ist. Die Dampfhämmer erfordern zu viel Konzentration und Kraft, um die Leistung in kontrollierten Vortrieb zu verwandeln. Bei einem kleinen Viertakter ist es aber wichtig, dass die Schaltpunkte exakt passen und die Drehzahl in Kurven nie zu stark abfällt. Eine 400er besitzt da mehr Reserven, überfordert den Piloten trotzdem nicht in schwierigen Situationen und bietet unterm Strich einen höheren Fun-Faktor. Ja, eine leichte 400er ist sicher die beste Wahl für Einsteiger und für ambitionierte Amateure. Meine Ideal-Enduro? Na ja, beim Motor liegt die Suzuki klar vorn, und in Sachen Ergonomie gefällt mir die Yamaha am besten, dazu noch die Gabel und die Detaillösungen der KTM. In puncto Federbein hat mich keines der vier Motorräder voll überzeugt, leider.

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