Husaberg-Neuentwicklung 70-Grad-Einzylinder ist serienreif

Foto: Husaberg
Während manche den neuen 70-Grad-Einzylinder von Husaberg anfangs noch für einen Aprilscherz hielten, wurde Husaberg nicht müde, die Vorteile dieser Konstruktion zu betonen. Der geneigte Zylinderkopf soll gerade Ansaugkanäle ermöglichen sowie die Kurbelwelle näher an den Fahrzeugschwerpunkt rücken. Die zentrale Lage der Kurbelwelle hat einen positiven Einfluss auf Handling und Stabilität des Motorrads, weil sie eines der schwersten Bauteile ist und hohe Massenkräfte und -momente erzeugt. Neben dem ungewöhnlichen Motor schlägt die Husaberg auch fahrwerkstechnisch ungewohnte Wege ein. So versehen zwar hauseigene, voll einstellbare WP-Federkomponenten ihren Dienst im Fahrwerk und auch ein Doppelschleifenrahmen ist nicht außergewöhnlich für eine Enduro, ein selbsttragendes Rahmenheck aus Polyethylen allerdings schon. Von diesem versprechen sich die Husaberg-Ingeneure hohe Stabilität bei geringem Gewicht. Gebremst wird die Husaberg durch ein Brembo-System.
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Foto: Husaberg
Ob sich diese neue Motor-Konstruktion durchsetzt, wird sich bald zeigen, denn angeboten wird der neue Motor ab Herbst 2008 in den Enduro-Modellen FE 450 und FE 570 mit 449,3 bzw. 565,5 cm³, wobei die Preise noch nicht feststehen.

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