Husqvarna TE 610 (Archivversion)

Als mehrfache Siegerin vergangener Vergleichstests war bei Husqvarna kein Handlungsbedarf da, die TE 610 von Grund auf zu revidieren. Trotzdem kommt die Husky allmählich in die Jahre, nachdem sie nun schon seit einger Zeit ohne tiefgreifende Modellpflege auskommen mußte. Die Pläne für eine Neukonstruktion mußten wegen der schlechten Finanzlage jedoch auf Eis gelegt werden. Nach dem Verkauf von Ducati soll sich im Cagiva-Konzern in Zukunft vieles bessern. Die straßentauglichere E-Start-Version TE 610 E mit neuem Motor wird im Sommer präsentiert und ab 1998 parallel zur TE ausgeliefert, deren Motort im wesentlichen unverändert bleiben wird. Im kommenden Jahr soll auch die Kickstart-TE den neuen Rahmen erhalten, der bereits in der Cross-WM ausprobiert wird. Vorerst muß sich die TE 610 also mit neuen Farben und Dekors begnügen. Selbst die Umstellung auf die im Herbst versprochene 50-Millimeter-Gabel von Marzocchi wurde aus Kostengründen zunächst verschoben, die Testmaschine hatte noch die bereits im Vorjahr verwendete, dünnere 45-Millimeter-Version. Im Vergleich zu den Testkonkurrentinnen ist die Ausstattung der Husky noch am ehesten straßentauglich: ein großer Tacho, Spiegel, Blinker, dazu ein gerade noch tolerabler Auspuffsound. Trotzdem bleibt sie ihrem Wesen nach eine OffRoad-Enduro.

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