Hyperpro TRX 850 (Archivversion) Ja, der Hans

An Versuchen, Motorräder mit Achsschenkellenkungen zu bauen, hat es nicht gefehlt. Elf, Bakker, Fior, Bimota - viele haben`s probiert. Zuletzt Yamaha sogar mit einem Serienmotorrad, der GPS 1000 A,. Trotz eindeutiger technischer Vorteile gegenüber Telegabeln - beim Bremsen etwa bleibt die Funktion von Federung und Dämpfung unbeeinflußt, ebenso taucht die Vorderpartie beim Bremsvorgang nicht mehr ein - konnte sich keine der Konstruktionen durchsetzen. Jetzt versucht es der Niederländer Hans Oosterhof ein weiteres Mal. Er wählte ein Yamaha TRX 850-Triebwerk, den Gitterrahmen ersetzte er durch einen Hilfsrahmen für die konventionelle Hinterradaufhängung und durch ein Rohrwerk aus 60 Milimeter starken Rundrohren zur Aufnahme der Achsschenkellenkung. Das Rad, das in einem einseitigen Rohrträger sitzt, kann sich in einer Führungsschiene zwecks Federung auf und abbewegen. Die Radaufhängung sei so steif, daß der Nachlauf auf 93 Millimeter zurückgenommen werden konnte bei einem extrem steilen Lenkwinkel von 72 Grad, behauptet der Konstrukteur. Erste Fahrversuche seien sehr vielversprechend ausgefallen, weiß der britische Fachjournalist Alan Cathcart zu berichten.

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