Impression: Hillbilly-Hellbender Der Cool-Schrank

Foto: Künstle
Der Hellbender von Hillbilly-Motors ist eine Skulptur. Erschaffen, um auf diversen Treffen und Shows im Stand zu glänzen. Was aber passiert, wenn man dieses Ungetüm zum Leben erweckt und in die freie Wildbahn entlässt?

»Ich habe auf Basis der Buell XB12S eine Skulptur gebaut, die radikal ist und alles andere in den Schatten stellt«, sagt Jens Krüper, der Schöpfer der Hillbilly Hellbender. Er, der mit Erik Buell ein freundschaftliches Verhältnis pflegt, spricht von seinem Artefakt, als ginge es um mehr als ein Motorrad. Kann sein. Krüper drückt mir den Zündschlüssel in die Hand. »Die Startprozedur hab’ ich dir ja exakt erklärt. Der Hellbender springt normalerweise beim ersten Versuch an«, raunt er. »Und falls es beim Fahren Ärger geben sollte – alle Strafzettel übernehme ich.« Das ist ein Wort. Es wird Abend. Von der Sonne ist nichts weiter mehr übrig als ein Glühen. Die Stadt liegt im Talkessel wie eine riesige Glitzertorte. Ich stehe in der Tiefgarage und umkreise den Hellbender.

Foto-Show der Hellbender-Buell

Ein verrückter Name für ein noch verrückteres Motorrad. Wer das Wort in eine Internet-Suchmaschine eingibt, erhält als Auskunft: »Hellbender – die weltweit größte Salamanderart. Ernährt sich von kleinen Fischen, Schnecken und Würmern.« Nun, dieser hier schlürft ausschließlich V-Power, mindestens 100-oktanigen Sprit. Daten und Fakten finden sich auf der Homepage www.hillbilly-motors.com. Die Hellbender-Seite öffnet per Blitzschlag und mit folgenden Worten: »There was a time, when sex was safe and motorcycles were dangerous.«

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