Einleitung des Insolvenzverfahrens bei MZ Wie geht es weiter bei MZ?

Auf der Intermot präsentierte MZ seine neuesten Entwicklungen. Die müssen Investoren überzeugen, wenn MZ weiterbestehen soll. Denn am 26. September hat das Amtsgericht Chemnitz ein Insolvenzverfahren über das Vermögen der Motorenwerke Zschopau (MZ) eingeleitet.

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Foto: MZ

Der vorläufige Insolvenzverwalter Christoph Junker sagte auf der Neuheitenmesse Intermot am 2. Oktober, das Insolvenzverfahren werde voraussichtlich Ende Oktober eröffnet. Der Rechtsanwalt war optimistisch, dass die Marke weiter bestehen könne, falls es gelänge, neue Investoren für MZ zu finden. Die Präsenz bei der Intermot sei ein wichtiges Signal.

Auf der Messe zeigte MZ die Studie einer Geländemaschine mit Elektroantrieb und die Weiterentwicklung eines patentierten Zylinderkopfs für Viertaktmotoren. MZ-Mitarbeiter Uwe Eisenbeis hat den Zylinderkopf entworfen, der ohne herkömmliche Drosselklappe auskommt. „Stattdessen beeinflusst die Stellung des Gasgriffs über ein Drive-by-wire-System mit Stellmotor und einer Mechanik direkt den Hub des Einlassventils und steuert die angesaugte Frischgasmenge“, so MZ. Der Vorteil: niedrigerer Kraftstoffverbrauch, weniger Emissionen und ein breiteres, nutzbares Drehzahlband. Für den angestrebten Neustart ein Alleinstellungsmerkmal.

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