Intermot: E-Bikes und Fahrräder Halle 5 steht unter Strom

Rechts und links des luftig überdachten Boulevards, der die einzelnen Messe-Hallen miteinander verbindet, röhrt und dröhnt es aus dem Freigelände: die Stuntshows hört man von weitem. Umso krasser der Gegensatz, wenn man anschließend Halle 5 betritt.

Foto: Schümann

Ruhe, obwohl auf und zwischen den Ständen viel los ist. Nur ein leises Sirren liegt in der Luft. Ab und zu sucht sich ein Elektrobike geräuschlos zwischen den Besuchern hindurch seinen Weg durch die Halle, und im hinteren Bereich lassen sich auf einer großen Indoor-Freifläche Fahrräder mit und ohne elektrischer Hilfe Probefahren. Auch alterative Liegeräder stehen bereit, sogar Fahrradanhänger für die lieben Kleinen.

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Mit serienreifen und längst im Handel angebotenen Elektro-Rollern ist US-Hersteller Vectrix in der Stromer-Halle vertreten. Aber auch deutsche Anbieter wie Sachs und Entwickler wie das Berliner Team des pedal- und elektrisch betriebenen eRocket stellen hier aus. Neben den Elektro-Scootern sind Zwitter aus Fahrrad und Elektrobike am häufigsten vertreten.

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Foto: Schümann

Richtige, große Elektro-Rennmotorräder gibt es am Stand des TTX Grand Prix von der Isle of Man zu bestaunen. KTM stellt im Glaskasten seinen Elektro-Crosser Freeride aus. Mit Hard-Enduro-Fahrwerk und den Leistungsdaten einer 125er könnte man mit diesem Gerät geräuschlos und abgasfrei Spaß im Gelände haben, wo es mit einem 4-Takt-Crosser schon heftig illegal wäre. Doch ob die Österreicher ihr Konzept demnächst bis zur Marktreife bringen werden steht noch in den Sternen. Genauso bei BMW.

Die Bayern zeigen in der E-Halle einen elektrisch betriebenen Prototyp ihres mit Verbrennungsmotor längst wieder aus dem Programm genommenen Dach-Rollers C1. Aber immerhin: Die benzinfreie Zukunft ist auch auf der Intermot ein Stück näher gekommen.

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