Intermot-Neuheiten V4-Renner von Aprilia

Foto: Schümann
Mit der brandneuen RSV4 Factory präsentiert Aprilia in Halle sieben eine der aus technischer Sicht interessantesten Intermot-Neuheiten. Gespickt mit technischen Finessen ist die RSV4 ein reinrassiges Renngerät, das 2009 als straßentaugliches Modell angeboten wird.

Herz des schlanken, sehr muskulös wirkenden Renners ist ein komplett neu entwickelter, extrem kompakt bauender 65-Grad-V-Vier-Motor mit 999 Kubik. Gasbefehle, Motormanagement und Einspritzung erfolgen komplett elektronisch und bieten laut Aprilia schier "endlose Einstellmöglichkeiten" in Sachen Leistungsentfaltung – ideal für den Rennstreckeneinsatz. Weitere, aus dem Rennsport stammende Zutaten sind das schnell auszuwechselnde Sechsgang-Kassettengetriebe und die Rutschkupplung, die ein stempelndes Hinterrad beim harten Herunterschalten verhindern soll.
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Diverse Einstellmöglichkeiten zur Anpassung an alle Arten von (Renn-)Strecken bietet auch der Alurahmen: So lassen sich laut Aprilia bei der RSV4 nicht nur die Schwinge und der Lenkkopfwinkel variieren, sondern auch noch die gesamte Motoraufhängung. Beim Fahrwerk kommen nur hochwertige Komponenten zum Einsatz. Gabel, Federbein und Lenkungsdämpfer stammen von Öhlins, die mächtigen Monobloc-Bremszangen von Brembo.

An technischen Daten gibt Aprilia für sein neues Top-Modell 180 PS Leistung an bei 115 Nm Drehmoment. Das Gewicht des fahrfertigen Renners (trocken 179 kg) dürfte bei knapp über 200 Kilo liegen. Was das neue High-Tech-Motorrad aus Italien kosten wird, hat Aprilia noch nicht verraten.

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