Interview (Archivversion)

Horst Schuster, Leiter Vertriebsplanung Honda Motor Europe (North), über die Lieferfähigkeit der neuen CB 1000 R.

FRAGE: Die neue CB 1000 R hat auf den Herbstmessen für Aufruhr gesorgt. Rennen Ihnen die Kunden die Tür ein?

Die Resonanz ist tatsächlich überwältigend. Ich empfehle jedem Interessenten, sich beim Honda-Vertragspartner individuell nach der Lieferfähigkeit zu erkundigen.

FRAGE: Wie viele CB 1000 R kommen nach Deutschland?

In diesem Geschäftsjahr werden wir zirka 1500 Einheiten der CB 1000 R zur Verfügung haben. Leider konnten wir die Differenz zwischen Angebot und Nachfrage nur bedingt anpassen, da die Euphorie im europäischen Ausland ebenso hoch ist wie bei uns.

FRAGE: Die CB 1000 R geht nun quer durch Deutschland auf Vorzeige-Tour (mehr dazu unter www.mission-cb-1000r.de). Der Verkaufsstart beginnt jedoch erst im Juni. Soll das die Kunden vertrösten?

Die CB 1000 R war in Deutschland nur im Frühjahr auf der Messe „IMOT“ in München und auf der „Motorräder“ in Dortmund zu sehen. Mit der Händler-Tour möchten wir die CB 1000 R einer noch breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen und die Wartezeit bis zum Verkaufsstart überbrücken.

FRAGE: Warum kommt das Motorrad erst so spät, und wo wird es produziert?

Bei der CB 1000 R handelt es sich eigentlich um ein Modell des Jahrgangs 2009. Als die ersten Prototypen vorgestellt wurden, war die Resonanz so positiv, dass man sich entschied, das Fahrzeug früher einzuführen. Die CB 1000 R wird in Atessa in Italien produziert.

FRAGE: Lassen die Bänder dort keine größeren Stückzahlen zu?

Die Produktionskapazitäten des Werks werden bereits jetzt voll ausgeschöpft, um andere Modelle wie CBF 600, CBF 1000 und Hornet 600 vorzuproduzieren. Dies schafft zusätzliche Kapazitäten für die CB 1000 R. Auch die Zuliefererfirmen schieben Sonderschichten ein, um der enormen Nachfrage gerecht zu werden.

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